• BUGA Brandenburg
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Es ist kurz nach 13 Uhr als die Oberbürgermeisterin Frau Dr. Tiemann am Salzhofufer von Brandenburg auf uns zukommt. Das Floß macht was her: Zwei Plakate leuchten in Grün und Fuchsia „Werden Sie Moor- und Klimaschützer“, um über herkömmliche Torfblumenerde aufzuklären. Alle Anwesenden wissen, worum es geht: Der Torf in unserer Blumenerde entsteht im Moor und entwickelt sich nur sehr langsam. Für einen Meter Torf vergehen bis zu 1.000 Jahre. Mit dem Torfabbau für den Gartenbau werden zudem große Mengen von Treibhausgasen in der Atmosphäre freigesetzt.

Sogar die Presse ist zahlreich erschienen und hört interessiert zu. Nach den freundlichen und ambitionierten Grußworten vom NABU und der Bürgermeisterin ist klar, dass die Stadt Brandenburg sich im kommenden BUGA-Jahr bemühen möchte, die Gartenschau weitesgehend torffrei zu gestalten. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist noch einmal besiegelt. Anna-Beeke und Eick reißen einen torffreien Erdsack von Neudorff auf und beginnen Setzlinge in die „Gartentopfgalerie“ des Floßes zu pflanzen. Bürgermeisterin Tiemann unterstützt die beiden tatkräftig. Und wir können uns über frische Kräuter und Erdbeerpflänzchen an Bord freuen. Wahrscheinlich wissen das unsere Floß-Nachfolger noch mehr zu schätzen.

Alle strahlen. Das Eis ist gebrochen und der exklusive Floß-Kaffee steht zum Trinken aus NABU-Tassen bereit. Da fühlt sich auch Bürgermeisterin Tiemann eingeladen und nimmt sich die Zeit für einen kleinen „Plausch“. Obwohl sie nach dem Scherz von Hartmut doch etwas skeptisch ist, ob wir für das Heißgetränk nicht doch Havelwasser verwendet haben. Hartmut entschärft: „Alles gut!“.