• Stürmische See
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Nach unserer gestrigen Ankunft in Kannenburg samt stürmischer Begrüßung – nicht nur durch Team 2 – machten wir uns abends noch zur ersten Fahrt über den großen Kuhwallsee auf. Der Wind war gnädigerweise verzogen und das Havelberry-Finn-Floß glitt mühelos über das fast spiegelglatte Wasser. Kraniche flogen über unsere Köpfe, ein Fischadler zog seine Kreise und ein Höckerschwan verfolgte unsere zaghaften Anlegeversuche.

Nachdem die „Große Bärin“ sicher vertäut am Ufer lag, das erste Abendmahl verzehrt war und die Feuerschale die kühle Nacht vergessen machte, vernahmen wir die Nagegeräusche eines Bibers, der ganz in der Nähe von uns seine Nachtschicht begann. Im kaum spürbaren Rhythmus des Kuhwallsees glitten wir schließlich in den Schlaf und träumten von den Abenteuern, die in der kommenden Woche auf uns warten würden.

Heute morgen dann wieder Regen, Wind und Wellen. Das Wetter stellte uns auf unsere erste Probe. Für eine Stunde Yoga und Ayurveda am See machten wir uns auf den Weg nach Ringsleben zum Wentowsee. Und brauchten für die etwa 19 Kilometer fast sieben Stunden Fahrtzeit (Gegenwind!). Leicht durchgefroren und froh, wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben, nahmen wir die Einladung von Beate und Isuru zum ayurvedischen Festessen samt frischen und wohltuend warmen Kräutertee gerne an. Die Yogastunde haben wir nun auf morgen früh verschoben. Neuer Tag, neues Glück!