• Morgenidylle am Drewensee

Heute früh wurden wir gegen halb fünf von Schwalbengezwitscher geweckt. Unsere Floßfenster sind von innen mit Mücken übersät. Wolf, der draußen auf Deck geschlafen hat, hatte lauter schwarze Punkte auf seinem Schlafsack. Gott sei dank sind es männliche Exemplare. Niemand von uns wurde gestochen. Drei Schellenten-Pärchen balzen vor uns auf dem See und aus dem Schilf ertönen Rufe der meist im Röhricht versteckten Rohrdommel. Eine Tafelente zieht an uns vorbei. Auch Haubentaucher sichten wir wieder. Wir sind begeistert vom Drewenseen, fühlen uns weit weg von der Großstadt und können Martin Borck, den Fischer, gut verstehen! Heute geht es Richtung Ellenbogensee. Wir haben „Die Donauten“ Lars und Niels Hoffmann mit an Bord und werden berichten.