FASHION CHANGE NOW – Nachhaltige Mode im Aufwind

FASHION CHANGE NOW – Nachhaltige Mode im Aufwind

Gemeinsam Mode verändern

Das Interesse an nachhaltiger Mode wächst. Das war auch deutlich zu merken auf der Neonyt – International hub for sustainability and innovation in the fashion world. In der vergangenen Woche traf sich die Community – nachhaltige Marken, kleine Labels, konventionelle Hersteller auf dem Weg zu ökologischer Kleidung, NGOs und Anbieter innovativer Techniklösungen auf der Neonyt Trade Fair und der Konferenz Fashionsustain, die zwei Mal jährlich im Rahmen der Berliner Fashion Week den Wandel zu nachhaltiger und fairer Mode vorantreiben möchten.

Rund 170 Brands präsentierten sich im Kraftwerk. Daneben bot die Neonyt die ganze Bandbreite: Panels, Talks und Workshops. Thema war in diesem Jahr „Wasser“ – der hohe Wasserverbrauch in der Textilproduktion, aber auch die Verschmutzung der Ozeane, insbesondere durch Plastik, sowie entsprechende Lösungsansätze bestimmten hier den Fachaustausch. Auch mit Fachgesprächen und Diskussionen unter anderem zu Kreislaufwirtschaft im Textilsektor, zu neuen Verpackungslösungen und zu nachhaltigem Konsum im Allgemeinen machte die dreitägige Veranstaltung auf nachhaltiges und wertebasiertes Denken in der Modebranche und Textilindustrie aufmerksam und ebnet somit stets den Weg zu Wandel.

Weniger ist mehr!

Auch wenn ökologisch und fair hergestellte Kleidung ein Fortschritt ist, werden für die Produktion viele Ressourcen verbraucht. Deshalb ist es wichtig, den Konsum zu überdenken. Schluss mit viel und billig kaufen.

Jetzt weniger produzieren, weniger konsumieren, mehr auf den Kauf von weniger, aber qualitativ hochwertiger Kleidung aus Naturfasern oder von gebrauchten Kleidungsstücken setzen.

Achten Sie zudem auf zertifizierte Textilien. Welche Siegel wir empfehlen, können Sie gern nochmal in unseren NABU-Tipps zu einem bewussteren Umgang mit Textilien nachlesen.

Auch legen wir Ihnen unseren letzten Beitrag zur Mode der Zukunft ans Herz.

Marlit Schmidt

Marlit Schmidt

Junior-Referentin Nachhaltige Textilien
Marlit Schmidt

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3 Kommentare

Alina Wittwer

19.09.2019, 12:09

Mode kann nicht nur sondern muss nachhaltig sein. Ökologische Aspekte und Tierschutz kann sehr gut in die heutige Modewelt integriert werden und auch als Verkaufsargument gelten. Sehr Schade, dass Pelz noch immer von vielen großen Modemarken verwendet wird.

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Ein Bedenkenträger

13.07.2019, 12:10

...sorgt endlich dafür, dass die Billigkleidung aus den Läden verschwindet. Wenn Ihr die Altkleidersammler kennt, deren Inhalte anschliessend wieder in den Herstellungsländer landen und dort die heimische Fertigung verdrängen, dann müsstet Ihr das bekämpfen und würdet einen grossen Beitrag für den Umweltschutz erstreiten. Soviel Verunreinigung durch Chemikalien, die ins Wasser abgeleitet werden, so viel Ausbeutung durch Biiligfertigung! Das muss ein Ende haben!

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Holger G.

12.07.2019, 13:40

Begrüßenswerte Entwicklung! Aber weniger Klamotten zu kaufen, scheint mir wenig kompatibel mit unserem Wirtschaftssystem...

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