Online-Tagebuch der Sommerfreizeit V 2021

Moin, moin!

Auf geht’s zur letzten Ferienfreizeit  auf der Dreptefarm. Mit 70 Kindern und 8 Betreuer*innen haben wir jede Menge Spaß und Action vor uns.

Ab morgen kommen dann hier unsere Erlebnisse vom Tag, berichtet von den Kids selbst. Viel Spaß beim Lesen!

 

Tag 1

Betreuer: Danny, Fenja, Claas, Lea, Felix, Jonah, Nils und Torben

Das letzte Mal in diesen Sommerferien haben heute jede Menge Kinder ihr Lager in der Dreptefarm aufgeschlagen. Als sich alle eingerichtet hatten, ging es zur obligatorischen Einführungsrunde einmal rund um das Gelände. Anschließend ging es für das erste Zimmer zum Esel-Lama-Dienst -füttern, abäppeln und natürlich auch ein bisschen kuscheln. Der Sandplatz wurde unterdessen zum Stadion und das Gelände nochmal auf eigene Faust erkundet.

Nach dem Abendessen wurden zum Kennenlernen ein paar Namensspiele gespielt und der Tag mit einer Runde „Luchs und Reh“ beendet. Für heute heißt es Gute Nacht und bis morgen!

Kindermund: „Hast du dich verlaufen?“ „Ja, ich hab mich ein bisschen verwirrt“

Tag 2

Fuchsbau: Anisa, Jenny, Nola, Paula, Rahja & Tjordis

Wir sind heute Früh von alleine aufgewacht, auch schon viel eher als wir eigentlich hätten aufstehen müssen. (Anmerkung der Redaktion: Na vielen Dank dafür, wir schlafen eh am liebsten nur von 02:00 bis 06:00Uhr). Als es dann geklingelt hat sind wir zum Frühstück geflitzt. Leckere Brötchen, Müsli und Kakao haben auf uns gewartet. Leider hat es geregnet. Wir haben uns eingepackt und sind trotzdem raus.

Als die anderen Kinder vom Tisch- und Tierdienst zurück waren, haben wir verschiedene Spiele gespielt (An.d.R.: Teambuilding war angesagt). Im Wald regnet es irgendwie viel weniger. Bis zum Mittag konnten wir dann noch frei spielen. Es gab leicht salzigen Reis ( vom verliebten Koch). Erstaunlicherweise war Kürbis, Blumenkohl und Zucchini voll lecker, eigentlich mögen wir das gar nicht (An.d.R.: Hört, hört. Es geschehen noch Wunder!).

Weil es noch stärker am regnen war, durften wir ins Korkenbad. Zuerst die 8-10 Jährigen und dann die 11- 14 Jährigen. In der Zwischenzeit konnten wir uns in den Zimmern besuchen. Als Snack gab es Donuts. Anschließend ging es raus zum Tischtennis, Fußball oder Kartenspielen. Die Tiere wurden versorgt, erst dann gab es für uns Abendbrot. Gleich spielen wir im Wald noch „Capture the flag“

Tag 3

Wildschweinkessel: Mathilda, Ella, Mina, Karoline, Liv und Madelaine

Nach dem Frühstück sind wir raus gegangen und haben gespielt und danach haben wir Tierdienst XXL gemacht, bei dem alle Kinder mitmachen durften. Einige waren bei den Eseln, andere bei den Ziegen, Hühnern oder Kaninchen. In den Gruppen wurde ausgemistet, gefüttert und gestreichelt oder gestriegelt.

Zum Mittag gab es Kartoffelspalten mit Quark und Salat, das war richtig lecker.

Später ging´s dann auf eine Fahrradtour zu einer Sandgrube im Wald wo wir „Tierstaratego“ und „British Bulldog“ gespielt haben. Die Betreuer haben dann noch Pflaumenkuchen verteilt, der war super.Anschließend sind wir einen anderen Weg wieder zurück gefahren und im Schullandheim gab es Abendbrot.

Jetzt sitzen wir hier beim Reporterdienst und gleich spielen wir noch eine Art Verstecken im Wald. Dann gehen wir uns noch alle reinigen (duschen), danach geht’s ab ins Bett.

Kindermund: „Ich mag überhaupt keine Schlager“ „Ich auch nicht, magst du Helene Fischer?“ „Ja, die ist voll cool“

 

Tag 4

Mausohren: Tjorve, Julius, Curt, Levi, Alexander und Nico

Wir wurden heute mit Polka-Musik geweckt. Dann haben wir gefrühstückt und sind raus gegangen für verschiedene Workshops. Man konnte flechten, Freundschaftsarmbänder machen usw., im Wald Hütten bauen, schnitzen oder Keschern und Lurche finden.

Nach dem Mittagessen waren wir am Badesee, sind Bobbyboot gefahren, haben gelesen oder einfach in der Sonne gelegen – und natürlich gebadet.

Danach haben wir eine Treckertour zu einem Stoppelfeld gemacht. Da haben wir die Strohstoppeln in Büscheln aus der Erde gezogen und uns damit gegenseitig abgeworfen, das war eine ganz schöne Dreckschlacht. Draußen auf dem Feld haben wir auch Abendbrot gegessen. Für den Weg zurück wurde getauscht wer in den Trecker-Anhänger durfte, da passt nämlich nur die Hälfte von uns rein. Wer hin mit dem Fahrrad fahren musste durfte jetzt in den Hänger.

Gerade haben wir dann noch unser Zimmer aufgeräumt, um in den Kiosk zu dürfen, bis wir mittendrin zum Reporterdienst abgeholt wurden und jetzt sitzen wir hier uns erzählen von unserem Tag.

Tag 5

Zwergfledermäuse: Adrian, Lasse, Konrad, Joshua, Kalle & Frido

Heute morgen wurden wir mit lauter Musik geweckt. Nach dem Frühstück durften wie weiter an unseren Traumfänger basteln, unsere Schnitzmeisterwerke vollenden oder Brombeeren sammeln, aus der wir Marmelade machen wollen. Außerdem haben einige von uns gaaaaaaaanz viel Gemüse geschnibbelt. Denn heute haben wir unser Mittagessen, das „Dreptefarm Ratatouille“ selber, über dem Feuer gekocht. Am Nachmittag sind wir noch einmal in den See gehüpft. Aber nur die harten unter uns, denn es war nicht mehr so schön warm wie gestern (An.d.R.: Weicheier!). Vordem Kuchen haben wir noch Merkball im Wald, sowie eine Runde Völkerball auf dem Sandplatz gespielt. Leichter Nieselregen wird uns gleich unser Stockbrot nicht vermiesen, (An.d.R.: muss das Feuer alt größer 😉 ) denn da freuen wir uns schon den ganzen Tag drauf.

Tag 6

Wasserfledermäuse: Linus, Kian, Thomas und Arik

Wir wurden heute Morgen mit lauter Musik und Wasserpistolen geweckt, das war lustig. Dann ging es wie jeden Tag zum Frühstück und danach haben wir ein Spiel gespielt bei dem man seinem Häuptling Wildschweine (An. d. R.: aufgedruckt auf kleinen Zetteln, keine Sorge) bringen musste.

Das Mittagessen heute war richtig gut, es gab vegetarische Schnitzel mit Soße und Reis, da wollten wir direkt das Rezept haben. In der Mittagspause haben wir gelesen oder geschlafen bevor es dann zur Eselwanderung ging, oder, für die die nicht mit wollten, auf eine Radtour – Rad fahren ist übrigens gar nicht so einfach auf Waldwegen. Die Eselwanderung war toll, auf einem Esel zu sitzen fühlt sich super cool an. Bei einem von uns ist der Esel los gerannt und derjenige ist runtergefallen – war aber lustig, ist nichts passiert.

Beim Abendessen haben wir das ganze Brot aufgegessen (An. d. R.: wer so viel rennt braucht viel Energie), der Hausmeister musste noch ganz viel nachschneiden. Später spielen wir noch ein Spiel bei dem Betreuer uns mit Taschenlampen suchen müssen.

 

 

Tag 7

Marderhöhle: Greta, Lotta, Lavinia, Janna und Maja

Gute Nacht, schlaft gut!

Heute ist schon unser letzter Tag. Angefangen haben wir mit einer Pyjama-Party in der Disco. Danach gab es Abendbrot. Im Anschluss haben wir die Tiere versorgt. Als Aktionen konnten wir im Anschluss zwischen Schnitzen, Basteln oder einem Tanzkurs als Vorbereitung auf die Disco wählen. Vor dem Mittag gab es noch eine Runde Merkball. Das Mittagessen haben wir heute restlos aufgegessen. Es gab eeeeeeeeeeeeeendlich Nudeln!

Nach der Mittagspause haben wir eine super lange, nervige, langsame, huckelige, nie endende, beschwerliche, anstrengende, steinige, unnütze, verregnete, sinnlose, zermürbende, pannenreiche Radtour ins NIX gemacht. (An. d. R.: dem ist nichts mehr hinzuzufügen 😛 )

Im Nix angekommen, hatten wir die Aufgabe Boote zu bauen und dabei nur Dinge aus der Natur zu benutzen. Wieder auf der Dreptefarm angekommen gab es Frühstück. Gleich wenn alle geduscht haben, gibt es noch eine fette, fette, fette Party !!!

Moin!

(An. d. Red.: So ein Gegenteiltag ist doch was feines

„Wir haben gesagt das muss ein bisschen langsamer gehen“

„Es ist beim Essen zu leise“

„Darf ich noch ein drittes Stück Kuchen? Ja natürlich“)

NABU Bremen

NABU Bremen

Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

4 Kommentare

Ike

26.08.2021, 08:06

Es ist eine Freude, die Berichte zu lesen und die Fotos zu sehen. Was für ein schöner Urlaub mit so vielen Erlebnissen gemeinsam mit vielen anderen. Ich wünsche euch noch wunderschöne Tage und finde es sehr toll, was die Betreuerinnen und Betreuer alles organisieren. Danke.

Antworten

Monika

23.08.2021, 21:38

Tolle Eindrücke. Viel Spaß Euch allen!

Antworten

Ute

23.08.2021, 09:35

Schade, schade, schade, daß es sowas nicht für 73 jährige Omas gibt. :-) Ich würde sooo gerne mal Mäuschen spielen. Danke für die Berichte und die schönen Fotos

Antworten

Andrea

22.08.2021, 18:49

Ich wünsche euch allen eine tolle Zeit; voller spannender Erlebnisse und vieler, schöner, gemeinsamer Erfahrungen. Genießt eure Ferien! Danke an alle BetreuerInnen dafür, dass ihr das möglich macht!!!

Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte bleibe höflich.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht und Pflichtfelder sind markiert.