Online-Tagebuch der Sommerfreizeit V 2020

Moinmoin,

auf gehts in die letzte Runde! Mit 41 Kids (Anm. d. Red.: fast ausgebucht! :D) sind wir heute hochmotiviert in diese Freizeitenwoche gestartet.

Nachdem alle ihre neuen Zimmernachbarn und -nachbarinnen beschnuppert hatten, wurden Sandplatz und Spielzeuge einem ersten Test unterzogen und das erste Fußballmatch ausgetragen. Dann gings in einer großen Runde durch die Walachei, um auszukundschaften, wo wer wann und wie überhaupt hin darf und so. Gestärkt vom Abendessen haben wir durch verschiedene Spiele versucht, uns die Namen unserer Mitfreizeitler zu merken (Anm. d. Red. daaa ist aber noch Übungsbedarf…). Und zur großen Freude der versammelten Mannschaft wurde statt zu duschen noch ein schneller Hüpf in den Badeteich gewagt.

Ab morgen lest ihr dann von den Reporterteams persönlich, wie die Woche aus Sicht der Kinder so aussieht. Viel Spaß und liebe Grüße von Marco, Simon, Milan, Lena und Johanna!

 

Tag 2

Wildschweine:

Willy,Kevin,Otto, Silas

Heute morgen wurden wir von einer äußerst melancholisch, schönen Musik aus dem Schlaf erweckt (Ironie: Betreuer Marco hat Metall Mukke angemacht).

Unser Programm nach dem Frühstück: Ja man, digga wir haben „smash bros“ gespielt. (Anm. d. Redaktion: gemeint ist: Merkball spielen und dabei schwitzen) Dank des Klimawandels hat der Sandplatz entsprechende Temperaturen aufgewiesen. Dann jedoch kamen die heiligen Retter (aka. in Form der Betreuer) und brachten uns das himmlische Lebenselixier zum Verzehr (gemeint ist der heilige Nektar H2O).

Vormittags sind wir in den Wald gegangen und haben Versteck-Spiele gespielt. Es wurde laut, weil eines der Kinder auf eine Blech Schüssel (ein Überdimensionales Hundenäpfchen) geschlagen hat, während die anderen Kinder versucht haben, sich anzuschleichen. Trotzdem hatten wir Spaß.

Zum Mittach gab es Nudeln mit Tomatensoße und Käse und der perfekten Kombination aus Gewürzen. Ein paar Kinder mochten den Pudding nicht, deshalb hat sich Kevin erbarmt und alle Gemüter besänftigt, indem er den Pudding verzehrte.

Bis wir zum Badesee gegangen sind, hat ein Kind (Person möchte Anonym bleiben) mit Kartentricks geflext. Die anderen Kinder haben in der Zeit Fußball gespielt. Danach haben wir uns galant zum Badesee begeben und es haben sich alle am Anblick des wunderbaren Sees erfreut. Danach ist die größte Seeschlacht seit dem Gefecht von Gibraltar ausgebrochen, d.h. also: wir haben uns gegenseitig von den Surfboards geworfen.

Wir haben uns durch das Erraten von sehr seltenen Vogel- und Meerestierartenarten Kuchen ergattert. (Anm. der Red: Angeblich gibt es einen Vogel namens „westalbanischer-Zwetgschen-Delfin“ und „ostasiatischer Waldzirper“ ).Wir hatten also einen kleinen Kuchenklatsch.

Nachdem die Betreuer ihr 5tes Stück Kuchen verzehrt hatten (Anm. d. Red.: Es waren nur 3), wurde es ernst…es haben sich einige der Kinder ins Wasser schmeißen lassen (Die Schlange war lang). Danach haben Kinder ihren Rückschlag vorbereitet und Betreuer Simon wurde von den Reportern ins Wasser getackelt.

Der Feuerregen (Anm. d. Red.: ein kleiner Schauer) hat uns danach ins Trockene getrieben. Einige Kinder haben sich über diesen feurigen Regensturz sehr gefreut.

Um den Regenschauerbis zum Abendbrot zu überstehen, wurde gelesen und ein kleines Bowling Turnier (Mädchen gegen Jungs) veranstaltet. (Anm. d. Red.: Das Spiel wurde sehr ernst genommen).

Der Tierdienst hat sich durch den mittlerweile mutierten Lavaregen durchgeschlagen und die Tiere von ihrem Hunger errettet.

Letzte Worte: Beim Abendbrot hat uns eine der Betreuerin hat uns fünf mal gefragt, ob wir nicht doch noch ein wenig Kalorien zu uns nehmen wollen. Jetzt gleich noch duschen, um uns vom Siff des Sees zu säubern.

Anm. d. Red.: Nach dem Duschen wurde noch eine Nachtwanderung unternommen und alternativ Gesellschaftspiele gespielt.

Anmerkung des Reporterteams: Wer auch nur ansatzweise etwas von dem Geschriebenen verstehen möchte, sollte einen Blick auf die digitale Holztafel werfen.

Tag 3

Langohren:

Chiara, Milli, Lain, Lotte

An alle Eltern und Leser und Leserinnen,

heute war es sehr regenerisch, aber trotzdem sind wir vormittags in den Wald gegangen (Anm. d. Red.: Der „Wir sind ja nicht aus Zucker“-Move) und das Spiel, das wir gespielt haben hieß das „Säure-Fluss-Spiel“, wo wir alle gemeinsam mithilfe von Kisten den Säurefluss überqueren mussten, ohne dabei die Kisten loszulassen und den Boden zu berühren (Anm d. Red.: Und DAS kann dauern, wenn man sich keine Tipps geben lässt 😉 Aber am Ende lief es dann doch.).

Danach gab es Mittagessen, Zucchini-Suppe mit Brot und Wassermelone zum Nachtisch. Und anschließend gab es für alle, die wollten eine Mittagspause zum Schlafen oder Lesen (Anm. d. Red.: Und das waren tatscählich schon einige.) Die, die nicht wollten, konnten draußen spielen.

Wir haben über den Tag das „Mörder-Spiel“ gespielt (Anm. d. Red.: Is nich ganz so brutal wie es klingt! Man kann nur niemandem mehr trauen…). Es wurde frühzeitig abgebrochen, weil es Unklarheiten gab (Anm. d. Red.: Tja, der Klassiker: Nicht richtig zugehört). Morgen wird ein neuer Versuch gestartet (Anm. d. Red.: Jepp, neuer Tag neues mörderisches Glück). Danach gab es einen Workshop mit verschiedenen Aktivitäten: Schnitzen und Boote basteln, Slack-Linen und Freundschaftsarmbänder knüpfen. Als die Workshops beendet waren, gab es leckeren Kuchen.

Nachmittags haben wir im Wald ein kleines Spiel gespielt, wo zwei Leute mit einer Augenbinde die anderen Kinder in einem abgesteckten Bereich blind ticken mussten (Anm. d. Red.: Ganz schön tricky, Leute auf feuchtem Waldboden zu erlauschen!). Nach dem Spiel gab es Abendbrot und nach den Diensten macht der Kiosk auf (Anm. d. Red.: ZUCKERSCHOOOOCK). Wenn alle Kinder beim Kiosk waren, dürfen wir ins Korkenbad auf den Dachboden (Anm. d. Red.: Natürlich nur grüppchenweise) und haben parallel Traktzeit.

Letzte Worte des Redaktionsteams: Der Tag war schön trotz des Regens (Anm d. Red.: Juhuuu! Dann haben wir ja alles richtig gemacht).

Bis Morgen.

Tag 4

Hasensasse:

Diego, Jona, Milan, Kevin

Liebe Eltern und Mitleser,

Wir wurden heute mit Musik von Marco geweckt. Sehr cool. Manchmal nervt sie auch (Anm. d. Red.: Passiert. Immerhin mit Musik geweckt und nicht mit Chinaböllern! :D). Dann sind wir frühstücken gegangen, dass ist immer sehr lecker (Anm. d. Red.: Liebe Grüße an die Küche!). Nach den Diensten haben wir Tauziehen gespielt und wir haben die Betreuer besiegt (Anm. d. Red.: Tja.. öhöm…da hatten wir uns etwas verschätzt…20 gegen 5 war dann doch nicht machbar…Im wahrsten Sinne des Wortes „abgezogen“.). Anschließend haben wir in einem Wald „Tier-Stratego“ gespielt. Einige haben sich dabei ein bisschen verletzt. Zum Mittag gab es Reis mit Gemüseecken. Zum Nachtisch gab es Erdbeerjoghurt.

Nachdem Mittag haben wir eine neue Runde des Mörder-Spiels begonnen. Den Nachmittag haben wir damit verbracht das „Chaos-Spiel“ zu spielen. Dabei haben die Betreuer vergessen, ein Schild des Spiels aufzuhängen. Als es ein Gewinner-Team gewonnen hat (Anm. d. Red. Win-Win also?), haben wir einen Butter-Pflaumenkuchen gegessen.

Anschließend sind wir mit sehr guter Laune zum See gegangen, wo sich mehrere Kinder gegenseitig ins Wasser geschmissen haben. Nach dem Abendbrot haben wir die Anklage des „Mörder-Spiels“ wie in einem Gericht vollzogen (Anm. d. Red.: Order, Order! Ruhe im Gerichtssaal). Anschließend saßen wir beim Reporterdienst und schreiben diesen Bericht.

Auf das Verstecken im Dunkeln spielen freuen sich schon viele der Kinder (Anm. d. Red.: Hiervon leider keine Bilder, weil dunkel, ne?).

Letzte Worte des Reporterteams: Danke fürs Lesen und Tschüss

Eurer Diego, Jona, Milan und Kevin

Tag 5

Breitflügelfledermäuse:

Jara, Paula, Judith

Jara, Paula, Judith

An alle Leute die das hier lesen,

Nachdem wir gefrühstückt haben, gab es einen XXL-Tier-Ausmist-Dienst mit allen Kindern und Betreuern, die hier sind. Die Kaninchen, Gänse, Schafe, Schweine, Esel und Ziegen freuen sich über ihr sauberes Zuhause. Als wir mit dem Mittagessen (Curry-Eintopf und Apfelmus) fertig waren, sind wir mit den Fahrrädern zu einer Sandgrube losgeradelt. Der Weg dorthin war steinig (Anm. d. Red. „…und schweeer“): Kette rausgesprungen, kleine Crashs und Wegirritationen (Anm. d. Red.: alles andere wäre ja auch langweilig). Dort angekommen, gab es Kuchen (Pflaume und Mandarine-Nuss) (Anm. d. Red.: peux-a-peux wird das Fettpölsterchen angereichtert). Daraufhin sind wir in den Wald gegangen, um dort zwei Runden „Capture the flag“ zu spielen. Ein paar Kinder haben sich anschließend eine kurze, lustige Gartenschlauchdusche gegönnt (Anm. d. Red.: Plötzlich sah man wieder Kinder unter der Dreckschicht hervorkommen!).

Beim Abendbrot haben wir eine Begegnung mit einer etwas wilden oder hungrigen oder einfach verärgerten Wespe gehabt. Stechen lassen haben wir uns aber nicht. Die Wespe wurde sogar gerettet. Insgesamt haben wir uns also gut ausgepowert (Anm. d. Red.: Besonders durch die Wespe! :D). Wir freuen uns schon auf das gleich beginnende Spiel: Luchs und Reh (Anm. d. Red. wieder ein bisschen Gerenne im Halbdunkeln wuhuuu). (Anm. d. Red.: Dann doch Planänderung, weil alle zu kaputt waren, gabs ne Spielerunde im Tagesraum und „Wer liebt wen“-Gekicher auf den Trakten und das suuuperspannende Mörderspiel läuft ja auch immer noch)

Letzte Worte des Reporterteams: Die Schuhschleuse stinkt immer noch nach den Tierdienst-Schuhen (Anm. d. Red.: Und Käsefuß!).

Tschö mit ö

Eurer bestes, coolstes Reporterdienstteam

 

Tag 6

Fuchsbau:

Justus, Tobias, Janosch und Julian

Liebe Leserinnen und Leser,

heute morgen wurden wir von einer entspannten Einschlafmusik geweckt (Anm. d. Red.: Irgendwas stimmt hier nicht…?). Danach sind wir zum Frühstück gegangen. Anschließend waren wir draußen, haben Karten und Fußball gespielt, während die Dienste noch ihre Aufgaben erledigen mussten (Anm. d. Red.: Jaja, wir immer das gleiche mit diesen lästigen Diensten).. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt, um uns für das Mittagessen und Lagerfeuer am Abend vorzubereiten. Dabei wurden folgende Aufgaben in Form von Workshops angeboten: Beeren sammeln, Stöcker fürs Lagerfeuer sammeln, Stockbrotstöcker schnitzen, Gemüse schnibbeln und den XXL-Tierdienst von gestrigen Tag zu Ende bringen. Für einige Gruppe waren es die Workshops toll, für manche weniger (Anm. d. Red.: Dafür hatten wir dann nochmal Hilfe bei den Kaninchen, die haben sich gefreut :)). Zum Mittagessen gab es gefüllte Teigtaschen vom Grill (manche nannten sie auch Kuhfladen, nichts desto trotz waren sie sehr lecker) (Anm. d. Red.: Bitte was, wer? Wie wann wieso denn das?!) . Zum Dessert gab es Bananen mit Schokolade gefüllt, mmmmmhhhhh…. Lecker! (Anm. d. Red.: Uhh yeah!).

Während der Tischdienst alles wieder pickobella (ja gemeint ist pickobella 😉 hergerichtet hat, konnten einige Kinder eine kurze Mittagspause machen. Anschließend wurden wir in Gruppen aufgeteilt, um dann zur Wasser-Olympiade anzutreten. Dabei mussten wir verrückte Aufgaben bewältigen: Zum Beispiel mussten wir ein Schlammmonster gestalten, einen Staffellauf mit Wasserschwämmen abliefern oder mit Surfbrettern über den See fahren. Der Gewinner ist bisher unbekannt (Die Spannung steigt) (Anm. d. Red.: Öy. Mein Kommentar!). Anschließend durften wir noch etwas im Wasser spielen. Zum Abschluss vom Abend machen wir ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Popcorn. Danach waschen wir uns den See und den Rauch vom Körper ab (gemeint ist Duschen ;-)).

Und jetzt wollen wir schnell zum Lagerfeuer, keinen Bock mehr auf Schreiben.

Auf nimmer Wiedersehen! (Anm. d. Red.: Huch? Warum so freundlich?)

Euer Reporterdienst

Tag 6

Abendsegler:

Antonia, Lia, Lena, Holly

An alle Leute die das hier lesen.

Wir wurden am Morgen mit Musik geweckt und haben dann gefrühstückt (Anm. d. Red.: The same procedure as every day…).

Wegen des schlechten Wetters hat der Kiosk aufgemacht (Anm. d. Red.: und da wurde das Geld nochmal richtig auf den Kopf gehauen, da hat eine Tüte aber lange nicht gereicht!) und wir hatten die Möglichkeit, Werwolf zu spielen oder ins Korkenbad zu gehen (Anm. d. Red.: Lasst die Korken knallen).

Danach haben wir Mittag gegessen (Milchreis mit heißen Kirschen und Zimt und Zucker). Dann haben einige Kinder Mittagspause gemacht, währenddessen konnte der Rest der Kinder entweder draußen spielen oder zu den Eseln gehen und striegeln, streicheln und Heu auffüllen (Anm. d. Red.: Keine Freizeit ohne Esel!).

Nach der Mittagspause haben wir „Schlag den Betreuer“ gespielt (Anm. d. Red.: Nicht das gleiche wie „Hau den Lukas“, ihr erinnert euch vielleicht an „Schlag den Raab“). Am Ende konnten die kleineren Kinder noch auf denn Eseln reiten (Anm. d. Red.: Keine Freizeit ohne Esel!…moment, das hatten wir schon).

Zum Abend gab es wie immer Brot zu essen und während wir hier gerade die Dienste machen sind die anderen gerade draußen und räumen denn Sandplatz auf (Anm. d. Red.: Brav :))).

Gleich können wir zur Disco gehen (Anm. d. Red.: PARTEEEEY).

Es ist zwar schade, dass die Woche zu Ende geht, aber wir freuen das wir dann wieder zuhause sind.

Schlusssatz des Betreuerteams: Uns hat es auch total viel Spaß gemacht mit der coolen Truppe. Seit Langem mal wieder ein Stück spaßige Normalität, das hoffentlich alle noch für eine Weile in Gedanken mit nach Hause nehmen. <3

NABU Bremen

NABU Bremen

Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

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