NABU-Sommerfreizeit 2019 – Woche 3

Moinmoin liebe Daheimgebliebenen,
schon 2 Wochen Sommerfreizeit um! Was die 25 Kids und vier Betreuer Woche 3 so alles erleben, erfahrt ihr jeden Tag brühwarm in diesem Blog.

Tag 1

vom Betreuerteam: Peter, Danny, Jannis und Johanna

Nach einem sintflutartigen Gewitterschauer, der uns jede Menge Kinder zur Farm spühlte, ging es auch schon los: Zimmer beziehen, Geländetour, Regeln erklären, lustige Namensspiele-das übliche Pflichtprogramm. Im Anschluss ans Abendbrot hatten dann aber alle genug Zeit, ihre Zimmergenossen mal genauer zu beschnuppern. Erst wurde draußen Fußball gespielt, jongliert und der Waldlehrpfad erforscht und dann gab es bis eben noch Besuchszeit auf den Zimmern. Jetzt sind wir mal gespannt, wann die ersten Kids morgen früh vergnügt durch den Flur toben und freuen uns auf eine heiße und abenteuerliche Sommerwoche.

Tag 2

von: Julie, Romy, Loki, Marlene, Lotte, Silje

Zuerst wurden wir geweckt und haben gefrühstückt. Dann durften wir raus gehen und haben Spiele gespielt, nämlich den „Gordischen Knoten“, das Evolutionsspiel und das Inselspiel (Anm. d. Red: Und irgendwann wurde auch den letzten klar, dass man das Festland nur als Team erreicht. Da haben wir euch ausgetrickst!). Danach sind wir reingegangen und es gab Mittagessen. Davor waren noch ein paar Kinder bei der Slackline. Nach dem Mittagessen gab es draußen eine kleine Mittagspause, wo wir unser Buch mit rausnehmen konnten. Im Anschluss mussten wir uns eincremen, um eine Fahrradtour zu machen (Anm. d. Red.: gut geölt sozusagen). Dabei sind wir bei einer Sandgrube stehen geblieben und haben einige Spiele gespielt, wie z.B. Merkball und Capture the Flag und sind dann zurück gefahren. Dann hatten wir draußen noch Freizeit. Es gab Abendessen und jetzt schreiben wir diesen Text. Gleich gehen wir noch raus und spielen etwas (Anm. d. Red.: Nämlich „Anzecken“)(Anm. d. Red.: Heieiei, heute war wohl Spieletag ;))

Tag 3

von: Phil, Damon und Bela

Heute morgen sind wir aufgestanden und dann haben wir Frühstück gegessen (Anm. d. Red.: Mal etwas ganz Außergewöhnliches). Während der Dienste waren wir draußen. Dann haben wir Tierdienst XXL gemacht. Dabei werden die Tierställe ausgemistet und man darf die Tiere streicheln. Bei den Schweinen Jens und Gustav war es lustig, weil sie, wenn man reingegangen ist, immer auf uns zugerannt sind. Nach dem Mittagessen sind wir mit Eseln geritten und haben dann Eis gegessen (Anm. d. Red.: Dass hier der Großteil der Kinder nach 500m Weg schon am liebsten fußkrank darnieder gesunken wären scheint ja durch das superduper leckere Bauernhof-Eis dann doch verdrängt worden zu sein ;)) . Als wir nach Hause gekommen sind, haben wir Abendbrot gegessen und dann gehen wir heute Abend noch schwimmen. Dann gibt es noch eine Pflichtdusche (Anm. d. Red: Spontane Antwort der Tagebuchfraktion auf diese Programmverkündung: NEIIIIIN!). (Anm. d. Red.: Nach der doch nicht so schlimmen Grundreinigung gab es sogar noch eine spannende Vorleserunde für alle, die wollten).

Tag 4

von: Sarah, Antonia, Lotta, Malina und Leonie

Als der Tischdienst nach dem Frühstück fertig war, hatten wir 3 verschiedene Workshops zur Auswahl. Einmal Schnitzen, da konnte man z.B. Boote bauen, dann gab‘s den Workshop, indem man lernen konnte, Fahrräder zu reparieren und der letzte Workshop war Gemüseschnibbeln fürs Mittagessen, damit wir zum Mittag eine leckere selbstgemachte Suppe essen konnte. Nach dem Mittag sind wir alle gemeinsam zum Badesee gegangen (Anm. d. Red.: Bei dem Wetter quasi Pflicht). Zum Abendessen waren wir wieder im Schullandheim. Bis der Tischdienst fertig ist, haben wir noch ein bisschen Freizeit und danach spielen wir Luchs und Reh im dunklen Wald (Anm. d Red. Naja, so dunkel, wie es im Sommer um 20:30 halt so ist :D) (Anm. d. Red.: Kleine Planänderung: aus Luchs und Reh wurden drei wilde Runden British Bulldog auf dem Sandplatz, nach denen wir alle so paniert waren, dass wir „leider“ nochmal „kurz“ in den Badesee mussten).

Tag 5

von: Kilian, Richard, Dominik, Matthis, Armin

Der Morgen brach an. Nach dem Frühstück begann das erste Programm. Zur Auswahl gab es Schnitzen, Keschern und Freundschaftsarmbänder knüpfen. Zum Mittag gab es Gnocchi-Auflauf. Am Nachmittag sind wir mit den Fahrrädern nach Hagen gefahren. Während der Fahrt haben sich alle beschwert, dass es zu langsam vorangeht (Anm.d. Red.: und „zu heiiiß und Duuuurst und wannsindwirendlichdaaaa“). Als wir in Hagen waren, durften wir in Dreiergruppen herumlaufen und in verschiedenen Läden Süßigkeiten einkaufen (Anm. d. Red.: Da hatte sich diese qualvolle Hinfahrt durch die Wulsbüttler Sahara-Hitze dann doch gelohnt). Auf dem Rückweg gab es zwei Fahrgruppen, einmal die schnelle und einmal eine langsame. Die Schnelle musste/wollte Holzhacken (Anm. d. Red.: Die Idee kam sogar von einem Teilnehmer!). Alle kamen schweißgebadet an. Dann durften wir uns zum Baden umziehen. Die, die schon umgezogen waren, mussten noch Kleinholz holen. Danach durften wir endlich zum Badesee runter und Baden gehen. Nach dem Baden gab es Abendbrot. Es gab das Gleiche wie jeden Abend (und Kuchen!). Wir werden noch Lagerfeuer machen und danach eine Pflichtdusche für Jungs und Mädchen (Anm. d. Red.: Getrennt, wohlgemerkt! Nicht dass hier noch Missverständnisse entstehen :D) . Danach gehen alle schön ins Bett und schlafen und freuen sich auf den nächsten Tag (Anm. d. Red.: Welch idyllische Vorstellung! Man darf wohl eher gespannt bleiben, wann der Hagener Zuckerflash bei den ersten nachlassen wird…).

Tag 6

von Stella, Maryana, Lenia und Julia

Als wir heute morgen mit Sonnenstrahlen aufwachten, klingelte gleich die Glocke und wir wurden zum Frühstück gerufen. Die Brötchen waren noch schön warm (Anm. d. Red.: Wie auch schon die Temperaturen draußen). Nach der kurzen Pause gab es wieder Workshops. Man konnte Lupenbrennen, Schnitzen und Gemüseschneiden für den Selbstversorgungstag, den wir heute hatten. Wir haben das erste Mal draußen Mittag gegessen und es gab leckere Teigtaschen vom Grill. Danach hatten wir eine Stunde eine entspannte Mittagspause, für die, die sich ausruhen wollten. Danach haben wir unsere Badesachen angezogen und sind in den See gesprungen. Das war eine tolle Erfrischung für den heißen Tag (Anm. d. Red.: 38 Grad! Man munkelt, der See habe angefangen zu blubbern, als die kochend heiße Kinderhorde hineingehüpft ist). Gleich spielen wir noch ein Spiel, nämlich „Schlag den Betreuer“, bevor wir ins Bett fallen (Anm. d. Red.: Klingt brutal, ist aber zum Glück nur eine Anlehnung an die ähnlich namige Fernsehsendung; Anm. zur Anm.: traditionsgemäß haben wir tatsächlich gerade auch ewig die Sendezeit überzogen :D).

Tag 7

von: Kilian, Matthis, Dominik, Richard und Armin

Wir sind wie jeden morgen entspannt aufgewacht. Manche Leute hatten mehr Schlaf als andere. Es gab wie immer Brötchen zum Frühstück (Anm. d. Red.: Soweit der übliche Teil. Hätten wir das schonmal abgehakt.) Nach dem Frühstück haben wir ein bisschen draußen aufgeräumt. Zum Mittag gab es Nudelauflauf. Nach dem Mittagessen haben wir erstmal Mittagsruhe gemacht, dabei konnte man sich entscheiden, ob man schlafen geht, sich vorlesen lässt oder raus geht (Anm. d Red. Nachdem wir den letzten Abend so überzogen hatten, dass wir nicht mehr vorlesen mussten wir ja noch erfahren, wie die Geschichte zu Ende geht!). Danach ging es in den Badesee und es gab eine Wasserolympiade, die wir jetzt nicht so genau beschreiben werden, weil es zu viel Arbeit wäre (Anm. d. Red. Tststs diese Jugend von heute….faul wie sonst was). Später gab es Abendessen und einmal Pflichtdusche und nach dieser durften wir endlich in die Disko (Anm. d. Red.: Dort wurden dann auch noch die Sieger der Olympiade gekührt). Wir freuen uns nicht auf den nächsten Tag, weil wir aufräumen müssen (Anm. d. Red. Ja, schade, auch diese Woche ging wieder sehr schnell rum. Vielen Dank für die lustige Woche mit euch!).

 

 

NABU Bremen

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