NABU-Sommerfreizeit 2019 – Woche 1

Moin liebe Eltern und Freizeitenfans!
Das große NABU-Sommerlager hat mit Woche 1 begonnen. Lest an dieser Stelle wie immer abendlich brühwarm geschildert & bebildert unsere Erlebnisse mit 59 Kids und 11 Betreuern auf der superduperwunderschönen Dreptefarm im bislang so beschaulichen Ferienort Wulsbüttel…

Tag 1

Anm. d. Red.: Kurznachtrag von gestern Abend. Nach der obligatorischen Runde entlang der Grenze des „freien Bereichs“ und Abendessen ging es ins gefürchtete Namensspiel. Motiviert und zügig durchgezogen hatten wir dann noch Zeit für Merkball im Wald und British Bulldog zum Austoben… Da nach zweieinhalb Ferientagen der Schlafakku reichlich gefüllt ist, dauerte das Gekicher und Gegnicker auf den Gängen noch bis weit nach halb zwölf. Nunja.

Tag 2

von: Anna, Nina, Lou, Laura, Delilah und Sophie

Nach dem Frühstück haben wir uns erst einmal die sieben kleinen Ferkel angesehen. Die sind so unglaublich süß (Anm. d. Red.: Jepp, mag alles sein, aber zuvor haben wir natürlich Franzi zum 13. Geburtstag schmetternd gratuliert!)

Dann haben wir uns in verschiedene Workshops aufgeteilt. Dazu gehörten zum Beispiel Ballspiele, Teambuilding, Keschern und Zwergenhäuser bauen. Dabei haben wir aus Naturmaterialien kleine Häuser im Wald gebaut. Andere haben Fallen für Laufkäfer vergraben. Mal sehen, ob wir welche fangen.

Nach dem Mittagessen haben wir eine Radtour mit mehreren Stopps gemacht. Als erstes gab es Kuchen zwischen zwei Feldern, während wir auf großen Steinen saßen (Anm. d. Red.: In Fachkreisen megalithisches Steinkistengrab aus der Trichterbecherkultur genannt…). Beim zweiten Stopp spielten wir Tierstratego. Das hat viel Spaß gemacht. Bei der letzten Pause haben wir aus Ästen und Stöcken Boote geschnitzt und haben sie in der Drepte schwimmen lassen. Manche sind leider untergegangen oder umgekippt (Anm. d. Red.: Keine Panik, liebe Eltern, gemeint sind die Schnitzwerke!). Danach ging es zurück zum Schullandheim und es gab gleich Abendessen (Anm. d. Red.: Pickepackevoller Nachmittag also)

Was wir heute Abend noch vorhaben, wissen wir noch nicht genau (Anm. d. Red.: Aber ich!). Auf jeden Fall spielen wir noch ein Spiel im Wald (Anm. d. Red.: Jau, Verstecken und Königsfrei. Und dann gibt es den Luxus einer freiwilligen Dusche, yeah!).

      

Kleiner Nachtrag von Gestern Abend:

Tag 3

von: Erik, Mika, Tiziano, Kilian und Bastian

Heute morgen nach dem Frühstück haben wir Tierdienst XXL gemacht. Dabei haben wir zimmerweise die Ställe von den Tieren ausgemistet. Erik ist sogar auf dem Schwein „180“ geritten. Bei den kleinen Babyschweinen haben wir natürlich auch sauber gemacht. (Anm. d. Red.: Dass die anderen „nebenbei“ Äste für die Esel & Ziegen geschnitten haben, der Pumpensumpf an die Mistplatte anbetoniert wurde oder ein lustiger Seil-Rundparcours in luftiger Höhe von Finn aufgebaut wurde – geschenkt. Auch das Dutzend Laufkäfer, dass sich in unsere Bodenfallen verirrt hat {Yeah!}, soll hier gar nicht erwähnt werden.)

Am Nachmittag sind wir zu einem Waldstück gelaufen und haben „Gallisch-Römische Wildschweinjagd“ gespielt. Das ist ein Laufspiel, bei dem man Wildschweine fangen und tragen muss. Vorher gab es noch Kuchen zur Stärkung. Zurück bei der Farm haben wir geschnitzt.

Gerade haben wir ein Mörderspiel gestartet, das vielleicht sogar mehrere Tage geht. Später gehen wir noch ins Korkenbad und die Älteren spielen Werwolf. (Anm. d. Red.: So sei es… und Ihr Kanaillen seid mit dem öden Reporterdienst für diese Woche durch ;-D)

Nachtrag: Tierdienst & Korkenbad…

Tag 4

von: Arik, Jannis, Moritz, Etienne, Tammo und Tian

Gestern am Vormittag hatten wir wieder Workshops. Es gab Zwergenhäuser-bauen, Feuermachen und Kohlestifte-basteln. Einige Zimmer durften auch auf unserem Kletterparcours klettern. Mit dem Feuer haben wir dann unser Mittagessen gekocht. Es gab Zucchinisuppe. Einige mussten vorher dafür das Gemüse waschen und schneiden (Anm. d. Red.: Das kann ja nur von den unbeteiligten Spielkindern kommen. WIR HABEN UNS DIE FINGER FÜR EUER KOSTBARES & KÖSTLICHES ESSEN BLUTIG GEARBEITET… UND DAS IST DER DANK…!)

Nachmittags sind wir Fahrrad zu einer Sandgrube gefahren. Dort haben wir „Capture the Flag“ und „British Bulldog“ gespielt (Anm. d. Red.: Ouuhh yeah!)

Am Abend hatten wir Tierdienst und haben zusammen die Tiere gefüttert. Die Schweine, Kaninchen und Schafe waren am niedlichsten.

Nach dem Abendessen mussten wir erst einmal unsere Zimmer aufräumen. Danach durften wir aber noch im Kiosk einkaufen. (Anm. d. Red.: Was einen pankreasfordernden Zuckerschock auslöste. Das war wirklich die Show: Vor dem Kiosk – relative Ruhe im Heim. 10 Minuten nach Öffnung – ein einziges Gekreische und Gegröle wie beim Werder-Heimspiel)

Tag 5

von: Lientje, Fritzi, Mila, Maja, Nike und Franzi

Heute nachdem wir aufgestanden sind und gefrühstückt haben (Anm. d. Red.: Jahaaaaa! Da isser wieder! Der pulitzerpreisverdächtige Eröffnungssatz!), gab es wieder verschiedene Workshops zur Auswahl. Die Möglichkeiten waren: Fahrräder reparieren, Zwergenhöhlenbau, ein Anschleichspiel, Käferfallen untersuchen, Klettern und Eselpflege. Danach gab es Mittagessen und eine lange Mittagspause zum Ausruhen. (Anm. d. Red.: Hä? Das soll alles sein? Also: Bei den Käfern haben wir neben einem Hainlaufkäfer samt Larve auch eine Goldleiste und Grashüpfer sowie Kurzflügler entdeckt. Die Zwergenhöhlen sind einfach fantastisch und Fahrräder sind geflickt…)

Dann ging es los zur Eselwanderung mit Schatzsuche. Als wir nach langem Suchen (Anm. d. Red.: Ohhh, jaaa…) die Einzelteile der Schatzkarte gefunden haben, konnten wir den Schatz in Form eines Kuchens finden, den wir dann schnell „weggesnackt“ haben. Dann sind wir wieder zurück gegangen und einige durften (Anm. d. Red.: Nönö, es hätten schon alle gedurft, nur gewollt hamse nich) auch auf den Eseln reiten und sie führen. Nachdem wir heile im Heim angekommen sind, hatten wir noch Zeit zum Spielen.

Gleich, wenn alle Dienste beendet sind, machen wir noch einen kleinen Spieleabend drinnen.

Und jetzt schon einmal eine „Good Night“. (Anm. d. Red.: Jenau!)

Nachtrag von gestern:

 

Tag 6

von: Jonah, Nick, Julius, Felix, Maiko und Nikolai (war abwesend) feat. Maureen

Nachdem wir aus unserem Bett rausgesteppt sind, hatten wir ein nices Breakfast, das wir sehr enjoyed haben (Anm. d. Red. aka Sprachpolizei: Das geht ja schon schlimm los…). Erst nachdem wir die Ehrendienste (Anm. d. Red.: Hohoooo!) erledigt haben (Anm. d. Red.: hatten! Plusquamperfekt!), konnten wir uns an die Essenszubereitung und Workshops ranmachen (Anm. d. Red.: Nunja, wenn Ihr wüsstet, was für ein wüster Liebestaumel hier derzeit stattfindet, würdet Ihr das „ranmachen“ mit ganz anderen Augen lesen, liebe Eltern). Die Möglichkeit Holzboote zu bauen und Armbänder zu flechten bestand ebenfalls. Die durch uns entstandene Mahlzeit mundete uns (Anm. d. Red.: gar) sehr. Es gab nice durchgesteamte Vegetable-Wraps mit diversen schädlichen Gemüsearten (Anm. d. Red.: Au Mann…).

Um unseren Süßigkeitenvorrat wieder aufzufüllen, sind wir nachmittags nach Hagen gedrived und haben multiple Beschaffungszentren besucht. Als wir zurück kamen, gab es auch schon Abendessen (es blieb viel übrig). Und jetzt sitzen wir beim NERVIGEN Reporterdienst und versuchen seit 15 Minuten einen vernünftigen Text zu formulieren (Anm. d. Red.: Denn fangt da doch mal mit an!)

Gleich geht es zum Glück weg vom Heim, wir fahren mit dem Trecker ’ne Runde.

LOL 😐

(Anm. d. Red.: IWJWMAUA*!)

*Ick wull ju wat mit Anglizismen und Abkürzungen!

Nachtrag vom Stoppelfeld gestern:

 

Tag 7

von: Theresa, Sasha, Mina, Leoni, Tomke und Leonie

Heute Vormittag haben wir im Badeteich gebadet. Manche sind sogar mit Klamotten reingegangen oder wurden reingeschubst. Zum Mittagessen gab es leckere Nudeln mit Tomatensoße. (Anm. d. Red.: Der Wunsch der Kids war nahezu einstimmig – bevor wir erste Wasserberührung hatten. Teifi, Teifi, wat hatte sich dat abgekühlt…)

Nach der Mittagspause haben wir eine Schnitzeljagd gemacht. Es gab eine Versteckergruppe, die Hinweise zum Weg machen musste. Die Anderen sind den Hinweisen gefolgt. Am Ende haben die Sucher die Verstecker sogar eingeholt, die eigentlich eine Abkürzung nehmen wollten, aber im Schlamm stecken geblieben sind. Der Schatz war eine Kiste voll Kuchen. (Anm. d. Red.: Super wiedergegeben, allein der Hinweis darauf, dass Route, Aufgaben usw. allein und selbstständig von den Zwergfledermausmädels erarbeitet wurden, sei hier noch gestattet. Chapeau!)

Wir freuen uns auf die Disko und machen richtig Party. Wir werden die Dreptefarm und die Tiere vermissen und kommen bestimmt mal wieder. (Anm. d. Red.: Schnüff… schon wieder rum die Woche – Waaaaahhhnnnsinn!)

Eure fröhlichen Kinder (Anm. d. Red.: & Teamer!)

 

NABU Bremen

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Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

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