NABU-Herbstfreizeit II 2018

 

Wir starten heute unsere Herbstfreizeit II, bei immer noch strahlendem Herbstwetter, und diesmal mit 29 Kindern.

 

Sonntag, 7.10.

Tag 2

Heute Morgen wurden wir um 8.45 Uhr von den Betreuern geweckt (Anm. d. Red.: Wir konnten gar nicht glauben, dass wir Betreuer so lange schlafen durften- so brave und leise Kinder hatten wir noch nie!). Manche von uns haben es noch geschafft sich fürs Frühstück umzuziehen ;-). Nach den Diensten haben wir Völkerball, Brennball und Riesen-Ching-Chang-Chong gespielt. Wir mussten ziemlich viel rennen (Anm. d. Red.: Das war der Plan!), und gegen die Sonne zu spielen war echt schwierig.

Dann wurden wir zum Mittagessen gerufen, es gab Suppe als Vorspeise und als Hauptgericht Kartoffeln mit Schafskäse und Krautsalat. Zum Nachtisch gab es Bratäpfel mit Haferflocken, Rosinen und Vanillesauce, das war sehr lecker. Nach dem Essen ging es für die „Kleinen“ (Anm. d. Red.: Alle unter 13) zum „Düngel“, das ist eine zugewachsene Sandgrube. Dort haben wir 3. Abschlag, Zehnerball und Queen Nele gespielt, dabei mussten wir versteckte Leuchtwesten finden (Anm. d. Red.: Den genauen Ablauf könnt Ihr bei Euren Kindern erfragen, neben der Queen gibt es nämlich noch Älteste usw.). Auf der Rückfahrt sind wir noch bei Tanjas Melkhus eingekehrt und haben Bauernhofeis gegessen. Dort gab es einen süßen Hundewelpen, mit dem wir gespielt haben.

Die „Großen“ haben eine weitere Radtour gemacht. Sie wollten eigentlich bis zur Weserinsel Harriersand, hatten aber unterwegs einen Fahrradausfall und sind dann eine andere Tour gefahren. (Anm. d. Red.: Zufällig führte diese auf dem Rückweg auch am Melkhus vorbei…). Abends gab es Abendbrot, danach die Dienste bzw. Freizeit und anschließend wurde im Tagesraum gespielt. Gleich gibt es noch ein paar Runden Verstecken im Dunkeln.

Reporter waren heute Tom, Tom und Romeo von den Breitflügelfledermäusen.

 

Montag, 8.10.

Tag 3

Wie in so vielen Berichten vorher sind wir mit einem leckeren Frühstück in den Tag gestartet.
Nach dem Frühstück haben wir einen Tierdienst XXL gemacht. Wir wurden für die Ziegen und Hühner eingeteilt. Es wurde das Gehege aufgeräumt, Stöcker zur Totholzhecke gebracht, neues Stroh in den Stall gestreut und ausgemistet.
Dann sind wir zu den Hühnern gegangen und wurden von den Hähnen angegriffen, aber wir waren stärker (Anm. d. Red.: Das macht das gute Training hier bei der Freizeit, die Kids sind fit wie nie!) Wir sollten die Hühner einfangen und haben Eier gesucht. Aber leider keine gefunden… Ostern ist ja nun auch schon vorbei.
Die anderen haben die Esel versorgt, sich um die Kaninchen gekümmert und bei den Schweinen aufgeräumt (Anm. d. Red.: …und noch viel mehr Schweine gekuschelt :-))

Zum Mittagessen gab es Tomatensuppe mit Brot, das war sehr, sehr lecker. Erbsen, Mais und Eierstich haben das Gericht wunderbar abgerundet (Anm. d. Red.: Da bleibt uns nichts hinzuzufügen).
Danach haben wir Mittagspause gemacht und uns für die Workshops am Nachmittag ausgeruht. Hochmotiviert und mit sechsfach-Schuhschleife sind wir dann auf den Sandplatz gerannt.

Es gab die Workshops Schnitzen, Feuer machen, Fahrradwerkstatt, Freundschaftsarmbänder und Turnbeutel anmalen. Turnbeutel wurden mit Pinseln angemalt oder mit Kartoffeln bedruckt. Bei den Armbändern kann man super neue Freunde finden, indem man einfach fragt, ob man jemandem ein Freundschaftsarmband machen darf 🙂 Leider gab es viele aggressive Mücken unter dem Pavillon, aber mit viel Geduld und Klatschen haben wir den Nachmittags grade so überlebt (Anm. d. Red.: NABU-Leben ist hart. Zum Glück haben die Mücken bei so viel süßem Blut gar keinen Hunger auf uns „Alte“).

Heute Abend spielen wir ein Schleich-Spiel mit Taschenlampen im Wald. Sonst sieht der Plan für heute Abend so aus: Essen, Quatschen, Schlafen. Ende im Gelände (Anm. d. Red.: Das erste Spiel des Abends war Ultimate Frisbee auf dem Sandplatz, mit beleuchteten Toren und beleuchteter Frisbee. Danach war Luchs und Reh angesagt, das „Schleichspiel“ mit Fängern im Wald. Plötzlich waren die Vorlautesten ganz schön still… Und von wegen Ende im Gelände: Es musste ja in Reentjes Geburtstag reingefeiert werden! Also war Ende erst um halb zwei…).

Reporter waren heute die Mausohren: Thordis, Reentje, Leonie, Femke, Amelie, Larissa

 

Dienstag, 9.10.

Tag 4

Heute morgen wurden wir fresh mit Wasser aus der Wasserpistole geweckt. Beim übernicen Frühstück haben wir uns für den Tag gestärkt, Reentje gebührend zum Geburtstag gratuliert und mit dem Mörderspiel angefangen. Jeder ist ein Auftragskiller und hat einen Namen gezogen und musste die Person, die drauf stand „umbringen“. Wenn man die Person dann umgebracht hat, bekommt man deren Auftragszettel.
Danach sind wir mit den Bikes nach Hagen gepaced, um dort neue Vorräte zu looten (das bedeutet einkaufen lo) (Anm. d. Red.: Der humanistisch geprägte Leser mag hier an „lo and behold“ bei Shakespeare denken, aber der Verdacht liegt nahe, dass die Lausejungs andere Quellen haben…). Wir haben uns auf Bentes Nacken Capris gegönnt. Leider sind wir „aus Versehen“ (!!!) mit dem Einkaufswagen umgekippt. Auf Juris Nacken gingen noch 6 Berliner, natürlich mit Puderzucker (hier scheiden sich die Geister).

Auf dem Rückweg sind alle von uns in die schnelle Gruppe gekommen, außer Bente, der musste mit den Kleinen fahren, weil seine Kette immer raus gesprungen ist (ja, ja… EINMAL! lo).
Wieder im Schullandheim angekommen, wurde der Grill angeschmissen und wir haben draußen Mittag gegessen. Es gab Bratwurst, Veggie Würstchen, Kartoffelsalat und Nudelsalat. Zum Nachtisch gab’s gegrillte Banane mit Schoki (und hier scheiden sich die Geister wieder).

Nach dem Mittagessen haben wir uns eine saftig-knaftige Mittagspause gegönnt (ja klar lo, die haben alle gepennt!). Juri-lo hat den Wecker falsch gestellt und wir sind grade so rechtzeitig aus dem Bett gejumpt. Dann haben wir eine ultra-fette Wanderung gewalked. Jakob, der Larry, ist in den Fluss gejumpt (man denkt Weser, aber war nur kleiner Graben lo). Wir anderen sind smarterweise über eine anders loste Brücke gestepped.
Als alle über die Brücke gekommen sind, sind wir weiter in den Wald gesneaked. Dort sind wir zu einer Sandgrube gekommen. Als erstes gab’s Kuchen, aber nur für die Kinder, die mit ihren schauspielerischen Skills in Pantomime ein Tier maken konnten.
Die life Games, die wir gezockt haben, waren Capture the Flag und Tier-Stratego… lo. Wir haben immer gewonnen (weil wir in unterschiedlichen Teams waren, also irgendwer hat immer gewonnen).
Danach sind wir zurück gerolled, denn wir waren alle voll vom Kuchen und den Capris. Wieder angekommen gab es direkt Abendessen und danach die Dienste. Gleich steppen wir noch unter die Dusche und dann ins Korkenbad und verteilen ein paar saftige headies. Wir versuchen den Tag mit einem EPISCHEN victory royale zu finishen.

(Anm. d. Red.: Dem ist nix hinzuzufügen…)

Reporter: Zwergfledermäuse, Kalli, Moritz, Kevin, Bente, Juri

 

 

 

 

 

Mittwoch, 10.10.

Tag 5

Heute Morgen wurden wir durch einen lauten Knall geweckt, es war ein platzender Luftballon. Danach wurde uns Wasser ins Gesicht gespritzt, als wir uns umziehen wollten. Dann gab’s Frühstück und die Dienste wurden erledigt.
Der Vormittag war mit Workshops gefüllt. In der Holzwerkstatt konnte man Boote bauen oder Schilder für die Zimmertür mit Tafellack anstreichen und als Schiefertafel benutzen. Man konnte schnitzen und mit einer Lupe das Sonnenlicht bündeln und in das Holz z.B. einen Namen einbrennen. Wir haben Mehl gemahlen, das für morgen gebraucht wird, wenn wir selbst backen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit Tiere oder Formen aus Filz herzustellen, aber das haben eigentlich nur die Mädchen gemacht. (Anm. d. Red.: Herzen, Eichhörnchen, Meerschweinchen, alles dabei.)
Dann gab es schon Mittagessen und danach eine Mittagspause, die draußen oder drinnen verbracht werden konnte (Anm. d. Red.: drinnen NUR schlafen oder lesen und draußen quatschen oder spielen).

Am Nachmittag sind wir zu zwei verschiedenen Touren aufgebrochen: die einen haben eine Fahrradtour nach Oldenbüttel gemacht und die anderen haben eine Eselwanderung ins Königsmoor gemacht.

Die Fahrradtour nach Oldenbüttel war lang (11 km). Dort durften wir durch’s Gestrüpp laufen und haben Blasrohre aus Springkraut gebaut. Als Munition haben wir Hagebutten, Minipflaumen und Holunder verwendet. Dann konnten wir 3 gegen 3 spielen (Anm. d. Red.: Ja, tatsächlich wollten nicht mehr Kinder Fahrrad fahren, nach der langen Tour gestern) und haben uns mit den Blasrohren abgeschossen. Danny hatte das beste Blasrohr und hat uns alle fertig gemacht. Als wir uns auf den Rückweg gemacht haben, konnten wir einen Berg ganz schnell runter rasen und mit den Rädern über einen Huckel springen. Nur Danny hatte kein Glück und als er gesprungen ist, ist sein Reifen mit einem lauten PENG geplatzt. Er ist nur noch auf der Felge gefahren und musste abgeholt werden. (Anm. d. Red.: die gerechte Strafe für die Blasrohr-Schlacht). Der Kuchen wurde nicht abgezählt und wir haben uns die Backen vollgestopft.

Der Hinweg auf der Eselwanderung war auch sehr lang (4 km). Als wir beim Königsmoor angekommen sind, haben wir Hufeisenwerfen gespielt. Wer mit dem Hufeisen eine Stange getroffen hat, die in den Acker gesteckt wurde, durfte sich ein Stück Kuchen nehmen. (Anm. d. Red.: Ja, bei dieser Tour ging es gesittet zu) Nach der Kuchenpause sind wir durchs Moor zu einem Aussichtsturm gegangen. Dort stand auf einem Schild „Lebensgefahr“ und Lientje hat uns Gruselgeschichten über Moorleichen erzählt.
An einem Gewässer haben wir einen Seeadler gesehen. Vom Aussichtsturm aus sind ein paar Kinder mit Annette ins Hochmoor hineingegangen. (Anm. d. Red.: hier wurde der Unterschied zwischen Hoch- und Niedermoor erklärt, die Kinder können das jetzt erklären!) Unter der Vegetation befindet sich Wasser und das haben ein paar Leute deutlich zu spüren bekommen. Als Romeo etwas Angst hatte, hat Bente ihn auf die Schultern genommen. Um zurück auf den trockenen Weg zu kommen, musste man einen Graben überqueren und Bente sagte „also ich sinke gleich ein, aber Romeo bleibt trocken“. Gesagt, getan. Bente steckte bis zur Brust im Wasser und Romeo ist von seinen Schultern trocken und fröhlich auf den Weg spaziert. Bente fand das so lustig, dass er das gleich noch mal probiert hat.

Heute Abend machen wir noch eine Nachtwanderung und danach geht’s ab ins Bett.

Reporter: Langohren, Josiah, Linus, Paul, Nick

 

 

Donnerstag, 11.10.

Tag 6

Heute morgen wurden wir von einem lieblich-friedlichen Gitarrenspiel geweckt, aber als wir aus den Zimmern schauten, wurden wir mit Wasserbomben bombardiert. Nach der ersten Angriffswelle durften wir unser erstes Mahl des Tages schnabulieren.
Nach dem Frühstück wurden wir in drei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe ist nach Hagen zum Markt gefahren um frisch und saisonal einzukaufen. Es wurden Tomaten, Zucchini, Gurken, Salat und Champignons eingekauft. Die zweite Gruppe ist zum Milchhof geradelt, um frische Milch von der frischen Kuh zu kaufen. (Anm. d. Red.: Dort steht ein super Milchautomat, wo man die frischeste Milch in Glasflaschen kaufen kann.) Und die dritte Gruppe sollte im Schullandheim noch mehr Mehl mahlen. Leider ist uns die Mühle einmal runter gefallen und eine Ladung landete auf dem Boden, all die Arbeit umsonst… (Anm. d. Red.: Da lernt man erst mal zu schätzen, wie viel Arbeit eigentlich in so ein bisschen Mehl steckt!)
Wir haben das frische Gemüse geschnippelt, mit der frischen Milch Pfannkuchenteig gemacht und mit dem Mehl einen Hefeteig angesetzt. (Anm. d. Red.: Da wir das ganze Weizenkorn gemahlen haben, ist es natürlich ein Vollkornhefeteig geworden.) Den Hefeteig haben wir zu kleinen Teigtaschen ausgerollt und jeder konnte sie mit dem frischen Gemüse seiner Wahl belegen. Die Teigtaschen wurden auf dem Grill gegrillt. Das war ein schmackotastisches Mittagessen. Wir haben jeder zwischen 4 und 7 Teigtaschen gefuttert, so lecker war’s.
Nach dem Mittagessen haben wir eine kurze Mittagspause gemacht und dann Holz für’s Lagerfeuer heute Abend gesammelt. Manche haben sich danach umgezogen und sind in den Badesee gesprungen. Es gab Kuchen für alle, die sich getraut haben eine Arschbombe ins eiskalte Wasser zu machen. Das war saukalt. (Anm. d. Red.: bei strahlendem Sonnenschein kann es gar nicht so kalt gewesen sein. Ja, von uns Betreuern waren auch welche im Wasser ;-). Auch Hund und Gans haben ein kühles Bad genossen.
Dann haben wir uns schnell warm angezogen und für einen Ameisenrkrieg gewappnet. Da ging es wieder brutal zu, aber nur mit „kitzeln“ wurden die wichtigen Informationen beschafft. Beide Runden gingen jedoch unentschieden aus. (Anm. d. Red.: Da wurde mehr gekitzelt, als dass das Spiel gewonnen werden wollte.)
Heute Abend werden die Pfannkuchen über’m Lagerfeuer gemacht, dann eine Pflichtdusche und ansclhießend ein Korkenbad und Kartenspiele.

Reporter: Wasserfledermäuse, Danny, Jakob, Julius

 

 

 

Freitag, 12.10.

Tag 7

Mit totalem Krach wurden wir heute geweckt. (Anm. d. Red.: so vielseitig sind Topfdeckel einsetzbar!) Danach haben wir gefrühstückt. Nachdem die Dienste erledigt waren, haben wir im Wald Spiele gespielt, z.B. Medusa. Medusa geht so: man braucht kleine Spiegel, einer ist die Medusa und hat ein Band an der Hose hängen, die anderen müssen versuchen, das Band zu klauen. Man darf der Medusa aber nicht direkt in die Augen schauen, dazu sind nämlich die Spiegel da. Wenn man ihr doch direkt in die Augen schaut, ist man tot und muss bis zum nächsten Spiel aussetzen.
Außerdem haben wir Baumfühlen gespielt. Es gab zweier Paare, einer hatte eine Augenbinde auf und der andere musste ihn dann zu einem beliebigen Baum führen. Der Blinde musste den Baum ertasten und sich genau merken, wie er sich anfühlt. Dann wurde er wieder weggeführt und gedreht und er musste den Baum ohne Augenbinde wiederfinden. Dazu kann man sich merken, wie die Baumrinde sich anfühlt, ob irgendwo Äste oder Astlöcher sind, wie dick der Baum ist (Anm. d. Red.: es gab viele Baum-Umarmungen) und wie der Baum riecht.
Dann haben wir noch Wurfkastanien gebastelt. Dazu haben wir mit Handbohrern Löcher in Kastanien gebohrt und dann ein Tuch in Streifen zurecht geschnitten. Wir haben Heißkleber in die Löcher gemacht und dann die Enden der Tücher mit einer Nadel hineingestopft. Dann sind sie weit geflogen.

Die Großen waren den ganzen Vormittag nicht zu sehen und zu hören, sehr verdächtig…

Dann gab’s zum Mittagessen Käsenudeln mit Salat und Obst zum Nachtisch. Sehr, sehr, lecker!
Danach hatten wir Mittagspause, manche haben gelesen, manche haben geschlafen und manche draußen gespielt.
Nach der Mittagspause gab’s eine Ansage und wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt: einmal freiwilliger Tierdienst und einmal Badegruppe. Die, die nicht schwimmen wollten, durften Bücher mitnehmen und am See lesen und chillen. Die, die ein Stück Kuchen wollten, mussten etwas vortanzen, oder in den See springen. (Anm. d. Red.: das war das Aufwärmprogramm für die Disco am Abend.) Die Tierdienstleute hatten Glück, die durften als erstes die guten Schokowaffeln nehmen und mussten nix dafür tun. (Anm. d. Red.: doch natürlich mussten die auch was tun, die haben doch den Tierdienst gemacht!)
Nach dem Baden haben wir uns warm angezogen und zum aufwärmen British Bulldog gespielt. (Anm. d. Red.: ja, heute war das Wasser im Badesee schon etwas kälter als gestern.) Außerdem haben wir das Schmugglerspiel gespielt. Es gab zwei Teams: Zollbeamte und Schmuggler. Die Schmuggler sollten 6 oder mehr Wäscheklammern (Anm. d. Red.: das waren keine Wäscheklammern, das war Schmuggelgut!) von einem Schmuggellager ins andere bringen. Die Zollbeamten mussten die Schmuggler ticken und ihnen die Wäscheklammern abnehmen. Gewonnen hat die Gruppe, die am Ende die meisten Wäscheklammern hatte. Die Schmugglergruppe hat jedes mal gewonnen.
Dann gab es noch einen zweiten freiwilligen Tierdienst und Freizeit bis zum Abendessen.

Heute Abend ist dann endlich Disco und irgendetwas ist da noch im Busch, die Großen verhalten sich sehr, sehr, sehr verdächtig. Wir sind gespannt…

(Anm. d. Red.: Auflösung gibts später heute Abend, oder Morgen früh 😉

Reporter: Abendsegler Mara, Lia, Ida, Meena, Lientje, Mila, Dilara

 

 

Samstag, 13.10.

Abhol-Tag

Liebe Eltern, liebe Kinder – jetzt ist schon wieder Samstag, wir räumen fleißig auf und die Eltern stehen sicherlich schon in den Startlöchern, um euch endlich wieder mit nach Hause zu nehmen. So schnell kann eine Woche vergehen… Waaahnsinn!

Wir wollten ja noch auflösen, was die Großen ausgeheckt haben: Unsere Großen haben als Aufgabe bekommen, eine Gruselnachtwanderung für die Kleinen zu organisieren, zu planen und selbst durchzuführen. Die Planung ging schon ein paar Tage vorher los und sie haben sich super tolle und auch echt gruselige Stationen ausgedacht. Als es so weit war, durften die Kleinen in zweier oder dreier Gruppen loslaufen und sich erschrecken lassen. Die Route ging um den Badesee herum, Knicklichter wiesen uns den Weg und hier und da kamen Schreckgespenster aus den Sträuchern gesprungen. Ein kleines Mädchen in weißem Gewand saß reglos auf einer Schaukel und hat im Licht einer Grabkerze schaurige Lieder gesungen, Kettenrasseln und Kerzenlicht haben für die richtige Stimmung gesorgt. Weiter ging es zum Wald, wo uns von Gestalten in dunklen Umhängen der Weg gezeigt wurde.

Die Kleinen fanden es super und die Großen haben ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt. Großes Lob an alle von uns Betreuern.

Dann war es endlich Zeit für die Disco, es wurde getanzt und gelacht. Und wir haben in Thordis Geburtstag reingefeiert. Beim Frühstück haben noch einmal alle gratuliert, auch diejenigen, die die Disconacht verschlafen haben. Außerdem haben wir eine Medaille an den tapferen Linus vergeben, der super durchgehalten hat, obwohl ihn einer nach dem anderen aus seinem Zimmer verlassen hat. Aber am Ende haben wir zwei Zimmer zusammengelegt, damit keiner nach der Gruselnacht alleine sein muss.

Jetzt müssen wir aber schnell aufräumen, damit wir auch guten Gewissens nach Hause fahren können. Danke für eine tolle Woche und ein schönes Wochenende noch!

Reporter: Betreuer Nele, Annette, Friederike, Michael, Jannis und Oskar

 

 

 

NABU Bremen

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Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

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