NABU Sommerfreizeit II / 2018

Bei schönstem Wetter geht es los mit unserer zweiten Freizeit. 35 neue und 4 etwas müde Kids von letzter Woche starten jetzt in eine neue Abenteuerwoche. Was wir so alles machen und erleben, erfahrt ihr hier.

Tag 1 Betreuerteam

(Aiko, Anna, Jan, Lea, Jana & Torben)

Zum Start in die zweite NABU Ferienwoche ging es nach dem Zimmereinrichten gleich in den Badeteich. Mit Surfbrettern und Ringen ausgestattet, wurde die herrlich warme Sonne und der aufgewärmte Teich gleich voll genutzt. Nach so viel Auspowern kam das Abendbrot gerade recht. Danach konnte, wer wollte, die Tiere versorgen gehen. Hühner, Gänseküken und Ziegen haben sich über die zahlreichen neuen Besucher jedenfalls gefreut. Im Anschluss wurden die Grenzen abgegangen. Jetzt weiß jeder genau wo man überall spielen darf. Das wurde gleich genutzt für ein Spiel in der Dämmerung. Bevor es dann ins Bett ging, haben wir noch etwas zum besser kennenlernen veranstaltet. Nach ein paar Spielen waren die meisten Namen bekannt. (Also bei den Betreuern, was bei den Kids hängen geblieben ist, werden wir sehen 😉 .)

Videos: Springen & Baden

 

 

Tag 2 Abendsegler

(Simon, Dominik, Maxi, Moritz, Mikke, Marvin)

Nach dem Morgensch*** ging es zum Frühstück. (Anm. d. Red.: Jungs…) Als die Tiere versorgt waren und alle Teller sauber waren, haben wir draußen zusammen gespielt. Zuerst haben wir Merkball gespielt. Im Anschluss haben wir ein das Eichhörnchen-Spiel gespielt. Viele Eichhörnchen mussten dabei ihre Wintervorräte wieder finden und ins große Zentrallager bringen, ohne dabei von den Ninja-Eichhörnchen getickt zu werden. Von über 150 versteckten Vorräten sind keine 100 wieder gefunden worden. (Anm. d. Red.: Merkt euch eure Verstecke gut… sagen sie und alles war vergessen)

Dann ging es zum Middach. Gut gestärkt sind wir dann mit den Eseln in den Wald. Im Wald haben wir dann ganz viele Blaubeeren gesammelt und auch die eine oder andere gegessen. Davon wollen wir uns leckere Marmelade und Blaubeerkuchen machen. Wieder auf der Farm angekommen, haben wir uns fix umgezogen und sind in den See gesprungen. Dort sind wir bis zum Essen geblieben.

Jetzt nach dem Essen werden alle Dienste erledigt. Der Abend ist offen gestaltet. Ob wir draußen Fußball spielen, malen oder im Wald spielen, können wir frei entscheiden.

Video des Tages: Schnitzel

– Er:“ Ich glaubt wir haben uns schon mal gesehen. Das war letztes Jahr, hier beim Tanzen. Du hattest ein goldenes Kleid an.“

– Sie: „ Ja, stimmt, das hatte ich letztes Jahr an.“
– Er: „Ich erinnere mich sehr gut daran. Du sahst sehr schön aus!“

Er geht weiter und lässt sie mit einem Lächeln stehen…

Kurze Unterhaltung zweier 9 Jährigen, bei der Eselwanderung.

 

Tag 3 Breitflügelfledermaus

(Elias, Felix, Johann, Tom, Tim, Lasse, Felix & Jonas)

Um 9 Uhr haben wir heute gefrühstückt. Bis alle Dienste fertig waren, haben wir draußen gespielt. Danach konnte wir verschiedene Sachen machen. Wir konnten Lichtschwerter bauen, Schnitzen oder haben Freundschaftsarmbänder geknüpft. Zum Mittag gab es leckere Kartoffelspalten mit Schafskäse und Frühlingsquark. In der Mittagspause konnten wir noch weiter an unseren Schwerter basteln, im Zimmer schlafen oder uns einfach entspannen.

Danach sind wir mit dem Fahrrad gut 4 km zu einer Sandgrube gefahren. Dort angekommen haben wir verschiedene Papierflieger gebaut und getestet wie gut die so alle fliegen. Bevor wir „British Bulldog“ gespielt haben, gab es noch Blaubeerkuchen mit unseren gesammelten Blaubeeren von gestern. Der war echt gut! Auf dem Rückweg haben wir noch ein bisschen Weizen gesammelt. Damit wollen wir unser eigenes Brot machen. Danke Bauer Horst! (Anm. d. Red.: Das Team bei den Eseln war heute besonders aktiv und hat sich mit dem Leben als Esel sehr vertraut gemacht.)  Nach dem Abendessen geht es für ein oder zwei Runden „Capture the flag“ wieder nach draußen. Bevor es ins Bett geht, duschen wir noch alle, juuuuhuuuuu! (Anm. d. Red.: Die Mehrheit sagte „juuuhuuuu“, aber ein es gab auch „iiih“ und „och nööööö“ Es ist echt nötig…)

Video des Tages: Flieger

Kindermund: „Meine Räder drehen sich viel schneller als eure Großen. Trotzdem seid ihr immer schneller. Voll gemein!“

 

Tag 4 Wasserfledermäuse

(Emma, Svea, Matilda, Brianna, Carlotta & Kimberley)

Wir mussten heute 10 Minuten eher aufstehen, denn wir hatten Tischdienst. Es hat geregnet und der Tier und Eseldienst wurden ordentlich nass. Zum Glück hat es dann aufgehört und wir haben Boote aus Holz gebaut oder geschnitzt. Zum Mittag wurde lecker gegrillt. Danach konnten die, die wollten mit einer Lupe Sachen ins Holz, ihr Boot oder ihr Geschnitztes brennen. Andere haben drinnen geschlafen oder draußen gespielt. (Anm. d. Red.: Mehr als die Hälfte der Kids mussten wir aus ihrem Mittagsschlaf wecken) Mit gepacktem Rucksack ging es dann mir dem Fahrrad nach Hagen. Das war ganz schön weit weg. (Anm. d. Red.: sind nur 6 winzige Kilometerchen) Im Ort konnten wir dann Süßigkeiten kaufen. Unser Lohn für den weiten Weg.
Auf dem Rückweg haben wir uns in zwei Gruppen eingeteilt. Eine schnelle und eine langsame Gruppe. Die langsamen sind entspannt nach Hause gefahren und brauchten unterwegs auch eine Pause. Die Schnellen sind zwei, drei, winzig kleine Umwege gefahren. (Anm. d. Red.: Dafür war ihr Tempo wie versprochen auch schneller. Niemand hatte was von schnell ankommen gesagt) Ganz erschöpft sind wir dann aber auch alle wieder an der Dreptefarm angekommen. Vor dem Essen konnten wir draußen noch ein bisschen spielen. Bei dem Abendbrot ist ganz schön viel übergeblieben. (Anm. d. Red.: … Oh wunder, oooh wunder…) Wenn gleich alle mit ihren Diensten fertig sind, spielen wir noch Tierstratego! Darauf freuen wir uns schon sehr.

Viede des Tages: Korn dreschen

 

Tag 5 Zwergfledermäuse

(Merit, Annick, Yuna, Rubi, Lotte, Julia & Loki)

Heute morgen haben wir den Tisch gedeckt und haben mit der Glocke zum Essen geklingelt. Zum Glück hat es dann aufgehört zu regnen und wir konnten draußen weiter an unseren Booten bauen. Andere haben bei den Tieren ordentlich ausgemistet und frische Äste als Futter geschnitten.

Eine dritte Gruppe hat Fahrräder repariert. Wir haben Reifen geflickt, eine Lampe heile gemacht, Ketten geölt und eine gerissene Kette wieder heile gemacht. Das alles ist gar nicht so schwer. Nach der Mittagspause sind wir mit den heilen Fahrrädern eine kleine Runde gefahren.

An einem Waldspielplatz haben wir „King Julien“ und noch einmal „Britsh Bulldog“ gespielt. (Anm. d. Red.: Unten ist ein kleines Video… lasst es euch zu Hause doch mal erklären. Soviel sei gesagt: Es hat viel Spaß gemacht). Vor dem Abendbrot hatten wir noch ein bisschen Zeit zum Spielen. Die anderen Kinder haben die Tiere versorgt.

Jetzt nach dem Reporterdienst werden wir noch einmal kurz in den See und dann schnell unter die Dusche hüpfen. (Anm. d. Red.: Falls der Koffer Samstag schwerer sein sollte, das ist der Sand in der Kleidung. Selten Kinder so sandig gehabt 😀 ). Bevor es in Bett geht, können wir noch ins Korkenbad.

Videos vom Tag: Rollen &Rauf und wieder runter & King Julien

 

Tag 6 Langohren

(Jana, Amelie und Leonie)

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Suffizienz. Morgens nach dem Frühstück ist eine Gruppe von uns zum Wochenmarkt nach Hagen gefahren, um Gemüse für das Abendessen zu kaufen. (Anm. d. Red.: regional & saisonal war das Ziel.) Währenddessen hat sich der Rest um das Holzhacken für unser Feuer und das Mehlmahlen für unseren Teig gekümmert. (Anm. d. Red.: 6 kg Korn von Hand gemahlen. Das kostet Zeit und auch Kraft)
Als die Gruppen wieder auf der Farm vereint waren, haben wir das frische Gemüse geschnibbelt. Da wir heute Abend warm essen wollten, gab es heute zum Mittagessen unser Abendbrot. Unser Nachmittagsprogramm bestand aus allem was man am See so machen kann. Wir haben Frösche gefangen, uns mit Surfbrettern übers Wasser gejagt oder uns einfach am Ufer gesonnt. Völlig erschöpft freute sich die ganze Gruppe schon auf das selbstgemachte Abendbrot. Am offenen Feuer wurden Kartoffeln gekocht und wir konnten uns unseren Teig mit dem Gemüse vom Vormittag befüllen. Im Anschluss kamen die Calzonen auf den Grill, um dann genüsslich verspeist zu werden. Zum Nachtisch konnten wir uns noch Blaubeertaschen falten und diese, ebenfalls nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Grill, in uns reinstopfen. Der Abend hielt noch etwas Besonderes für uns bereit: Einige von uns haben Strohmatratzen gebastelt, um die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Wer wollte, konnte sich auch noch mit seinen Freunden ans Lagerfeuer setzen. Aus den Strohmatratzen haben wir uns noch mithilfe von Moskitonetzen Himmelbetten gebaut.

 

 

Tag 7 Mausohren

(Levin, Tobias, Mark, Johannes, Felix & Kilian)

Heute Morgen sind wir durch Mark’s Schlafwandeln aufgewacht. (Anm. d. Red.: Unsere Draußenschläfen haben die Nacht alle gut verbracht. Sie sehen so friedlich aus wenn die schlafen… und schnarchen 😉 ) Nach dem Essen und der Dienste sind wir mit den Fahrrädern zu Drepte gefahren und haben unsere selbstgebauten Boote schwimmen lassen. (Anm. d. Red.: nicht alle kamen heile zurück und konnten gerettet werden) Als wir unsere Mittagspause beendet haben, sind wir in Baden gegangen. Heute war auch eine Gruppe vom NABU Stuhr hier mit denen wir gut Fußball spielen konnten.

Bevor es zum Abendessen ging, haben die Jungs noch alle geduscht, das wir nach dem Essen schnell in die Disco können. Peter und Johanna (Anm. d. Red.: Unsere Leitung für die kommende Woche, denn auch ich brauche Schlaf) sind heute zu Besuch gekommen und die werden mit uns in die Disco kommen. Leider ist heute schon unser letzter Tag bevor es morgen schon nach Hause geht.

Videos vom Tag: Bäume sägen & liebevolles Wecken

Peace and out!

NABU Bremen

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Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

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