NABU Sommerfreizeit I / 2018

Moin, moin liebe Naturfreunde!
Mit 64 Kindern und 8 Betreuern startet der Sommer nun mal aber sowas von richtig bzw. mit einem PLATSCH! Oder besser: ‚zig Platscher…

Wir werden Euch an dieser Stelle brühwarm jeden Abend die neuesten News und hottesten Stories aus dem Sommerlager liefern. Dazu gibt es natürlich die schärfsten Schnappschüsse und weiteres aus der Alliterationskiste!

Nachdem wir kaltlächelnd die letzten verdächtig lange im Heim herumlungernden Eltern hinausgefegt hatten, konnte das Ferienlager starten. Und bei dem Wetter bot sich nur eins an – der Teich! Manch zirkusreife Akrobatik und rauschende Wasserbombe später gab’s schon Abendbrot.

Im Moment laufen die Dienste (Tier- und Tischdienst), während die Restmeute den Sandplatz nutzt. Gleich gibt es noch die ebenso unerbittlichen wie notwendigen Namensspiele, die Runde um den freien Bereich (in dem die Kids mindestens zu Zweit spielen dürfen) und dann noch eine Dämmerungsrunde Luchs & Reh.

Mal sehen, ob wir die Görenschar kapputt genug für einen annähernd ausreichenden Betreuernachtschlaf kriegen…

Abendsegler

(Ruben, Ruven, Marvin, Fridtjof, Emil, Mika)

Heute morgen wurden wir um 8:40 Uhr geweckt und sind denn um 9 Uhr zum Frühstück gegangen (Anm. d. Red.: Gegangen? Geschlichen!).

Nach dem Essen haben die Dienste (Tier-, Esel- und Tischdienst) ihre Aufgaben gemacht (Anm. d. Red.: Moooooment! Zunächst einmal haben wir Carlottas 11. Geburtstag gebührend besungen und samt Wunderkerzen zelebriert!). Vorher haben wir uns noch alle eingecremt. Bevor wir mit Surfbrettern in den See gesprungen sind, haben wir noch Völkerball und Merkball gespielt. Zum Mittag hatten wir Nudeln (Anm. d. Red.: Samt Tomatensoße, ‚latürnich!) und zum Nachtisch Melone, Pfirsiche oder Birnen. Das war super lecker.

Nach einer kurze Pause die wir Draußen hatten (Anm. d. Red.: Aufgrund des Gelärmes am frühen Morgen, schienen uns die Schlaf-Akkus noch reichlich geladen, weshalb es keine Mittagspause gab…), sind wir mit den Fahrrädern zur Drepte gefahren und haben dort mit unseren Schnitzmessern Boote gebaut (Anm. d. Red.: Da sind mal grandiose Teile bei herausgekommen, aber seht selbst…). Die fertigen Boote haben wir dann alle zusammen schwimmen lassen. Mal sehen welche in der Nordsee ankommen (Anm. d. Red.: Wird Käpt’n Iglo uns wohl mitteilen.).

Auf dem Rückweg haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Unterwegs haben wir Roggen, Gerste und Weizen probiert. Wieder angekommen, hatten wir Freizeit bis zum Abendbrot.
Nachher fahren wir dann noch eine Runde Trecker über das Gelände.

Zitat des Tages: “ LEUUUUTE! Fasst mal den Zaun hier bei den Schweinen an. Das ist wie als wenn man an einer 9 Volt Batterie leckt…“ BRITZEL!!!


 

Wildschweinkessel

(Merle, Carlotta, Sanja, Emily, Maimuna, Milla)

Nach dem langen Schlafen (Anm. d. Red.: Hüstel, hüstel…) wurden wir alle geweckt und sind aufgestanden und verpennt zum Frühstück gegangen. Als wir alle satt waren sind wir rausgegagnen und haben gewartet bis alle Dienste beendet waren (Anm. d. Red.: Außer die Diensthaben selbst, die hatten ja Dienst zu tun.). Danach konnten wir zwischen verschiedenen Workshops wählen.
Ein Teil von uns hat geschnitzt. Andere haben Bäume gefällt um diese an den Tiere zu verfüttern (Anm. d. Red.: Naja, so ausgewachsen waren die jetzt nicht, die Bäume…). Der dritte Workshop war die „Fahrradwerkstatt“. Uns wurde gezeigt, wie einfach man Reifen flicken kann und kleine Dinge ganz einfach zu reparieren sind. Jetzt kann Merle ganz alleine, perfekt einen Reifen wechseln und flicken 😉 .

Eine vierte Gruppe ist mit dem Fahrrad losgefahren und hat Korn geklaut äääähm, ääähm geborgt, äääähm, gesammelt meinen wir (Anm. d. Red.: Diese Version erhöhte die Spannung, wir haben mit dem Weizenbauern geschnackt. Die Ähren werden wir morgen dreschen und mahlen, um mal zu zeigen, wieviel Arbeit in einem simplen Brot steckt).

Nach dem Mittagessen haben wir eine sehr entspannt Mittagspause gehabt. Viele von uns haben geschlafen. Um 15 Uhr sind wir dann alle an den Badeteich und haben dort den ganzen Nachmittag gebadet. Und son Typ ( Sönke) (Anm. d. Red.: Muhaha!) hat einfach ein Mädchen mit Klamotten ins Wasser geschmissen! So sind immer mehr mit Klamotten ins Wasser geflogen.

Vor dem Abendessen haben die Mädels geduscht und die Jungs haben die Tiere versorgt.
Heute Abend steht Tüdelkrams auf dem Programm. Wir können uns gegenseitig auf den Zimmer besuchen. Draußen spielen oder in kleiner Runde Werwolf spielen. (Anm. d. Red.: Durchatmen für die nächsten Tage…)

Anm. d. Red.: Als kleines Schmankerl hier mal zwei Filme der Wulsbütteler Version vom Surfen. Einmal graziös kindlich und einmal so lala…

Surfen!

Surfen???

Zitat des Tages: “Ich versteh nicht warum wir unsere Klamotten wechseln müssen. Von Innen sind die doch noch schön sauber!“

 

Redaktionsstube

Tja, liebe Leser/-innen, heute gibt’s keine Kinderwahrheiten sondern knallhart recherchierte Selbstbeweihräucherung. Da wir heute zum großen Einkauf in Hagen waren, haben wir das Programm länger ausgedehnt und aus Erfahrung das Abendbrot ganz nach hinten gestellt… aber der Reihe nach.

Heute morgen, nach dem Frühstück (endlich darf ich diese pulitzerverdächtige Worthülse auch mal raushauen!), gab es wieder verschiedene Workshops oder weniger neudeutsch: Angebote.

  • eine große Truppe radelte in die Blaubeeren, die wir Betreuer heute Abend noch in Marmelade verwandeln werden.
  • für die Tierfreaks gab es den Tierdienst XXL mit Misten und Streicheln „satt“.
  • die „organisierten“ Weizenähren bekamen Dresche, dann wurde die Spreu vom sprichwörtlichen Weizen getrennt.
  • die Lütten bastelten sich Pfeil und Bogen (und gingen erfolglos auf die Jagd, machte aber nix, mittags wurde eh gegrillt).
  • und die Großen durften die Treckerschaufel mit Brennholz beladen und sogar selbst Trecker fahren (auf dem Schoß und ohne Chance auf das Gaspedal)

Alle hatten viel Spaß (auch der musste mal sein, hehehe…).

Wie gesagt, wir grillten uns gar köstliche lukkullische Gaumenkitzel und nach einer viel zu flugs vergangenen Mittagspause radelten wir nach Hagen und huldigten den kindlichen Heilsbringern Halbgott Lidl und Götze Aldi (jetzt geht’s aber durch mit mir…).

Den Rückweg wählten wir am Rand des Königsmoores um in einer der letzten noch erhaltenen Wallheckenlandschaften Tierstratego zu spielen. Nach zwei Runden teilten wir die Gruppe: Luschige Sofort-Nachhausefahrer und stolze Schwimmer, die ein wenig verschwiegener als sonst in einem Fischteich, dessen Besitzer uns gänzlich unbekannt ist aber an dieser Stelle herzlich bedankt und gegrüßet sei, badeten. Sehr romantisch und vor allem abenteuerig wie aus dem Fünf-Freunde-Buch…

Für die, die wollen, geht es heute Abend noch hinaus auf Fledermausjagd, alternativ ins Bett. Soweit erstmal. Und morgen müssen wieder die Kiddies ran an den Reporterdienst.

 

Breitflügelfledermäuse

(Lennard, Felix, Philipp, Jakob, Ilian)

Nach dem Aufwachen durch die Klingel sind wir los zum Frühstück (Anm. d. Red.: Du kriegst den Pulitzer…). Als wir fertig waren wurden alle Dienste erledigt (Anm. d. Red.: Jawoll!).

Am Vormittag haben wir dann „Römisch-Germanisch-Gallische-Wildschweinjagd gespielt. Dabei mussten wir Wildschweine fangen (Anm. d. Red.: Mjammi!) und die zu unserem Häuptling bringen. Das hat Spaß gemacht. Dabei musste man noch aufpassen nicht von einem feindlichen Stamm gefangen genommen zu werden.

Nach Mittagessen und Mittagspause wurde gebadet. Vor dem Abendessen konnten wir draußen noch ein bisschen Fußball spielen, mit Pfeil und Bogen schießen (Anm. d. Red.: Wat? Wer hat das denn erlaubt?!?) oder uns vom Baden ausruhen. Jetzt nach dem Abendbrot geht es ab ins Korbenbad und dann…………… schlafen!! 😛

 

 

Anm. d. Red.: Nachdem der alte Mann an der Tastatur eine Einweisung in das Runterskalieren der Videos bekommen hat, hier ein paar Bewegtbilder von heute bzw. gestern Abend:  Lollen , Badens & Fledermausabend

 

Marder

 

(Lientje, Hella, Lenia, Feli, Namika, Keisha)

(Anm. d. Red.: Gestern ist viel passiert. Deswegen erst jetzt der Bericht. Aber lest und seht selbst.)

Heute ging es den ganzen Tag um Energiesparen und „Suffiziens“ Nach dem alle Dienste fertig waren, sind die älteren in zwei Gruppen nach Dorfhagen und Hagen gefahren. Dort haben wir auf dem Markt regionales und saisonales Gemüse für unser Essen gekauft (Anm. d. Red.:Natürlich mit dem Rad für noch weniger CO²). Wir durften alles Probieren bevor wir es gekauft haben. Der Verkäufer hat uns allerdings auch Chilis gegeben… Fast alle mussten heulen (Anm. d. Red.: die ohne Chilis im Mund hatten auch Tränen, die aber vor lachen 😀 )

In der Zwischenzeit haben die anderen Mehl gemahlen, Holz gehackt, Bäume gegossen und Kräuter gesammelt.
Als die Mittagspause vorbei haben wir noch einmal Tierstratego gespielt bevor es an die Vorbereitung für unser Essen ging. Das schibbeln ging schneller als gedacht. Viele von uns mussten auch hier heulen. Jetzt wissen wir, dass wenn man Zwiebeln geschnitten hat, sich besser nicht die in die Augen fassen sollte.

Zum Essen gab es. Mini-Calzone, Gefüllt mit vielen leckerem Gemüse und Kartoffeln mit Quark.. Als Nachtisch gab es süße Teigfladen mit unser selbstgemacht Blaubeer-Marmelade. Die waren der Hammer. (Anm. d. Red.: So kann man das sagen. Und alles ohne Strom, selbst der Tischdienst wollte im dunkel das Geschirr spülen)

Am Abend haben wir unsere Stroh-Matratzen gestopft und uns auf unsere Nacht im Wald vorbereitet. (Anm. d. Red.: dies war nur für die älteren Kids, >12). Als wir damit fertig waren, haben wir unsere Decken vorn drinnen geholt und Moskitonetze über uns gespannt. Dann haben wir noch lange gequatscht, gesabbelt und gesungen. Einmal haben wir uns richtig erschrocken, Torben hatte sich im dunkeln Wald an uns angeschlichen, das war ein bisschen gruselig.

 

Videos von Heute: Mehlmahlen# , Der Lohn, nach all der Arbeit, Bettenbauen#& Im Nachtlager

 

Eichhörnchen

(Jasmina, Chalotte aka Schalodde, Amelie, Vivien, Luisa, Fritzi, Franzi)

Geweckt wurde wir heute morgen gegen 6 Uhr. Es hat nämlich genau heute Nacht, wo wir draußen geschlafen haben, geregnet. Beim Eseldienst stellte sich die Herausforderung, dass die Esel weg waren. So mussten wir „frische Fährte“ aufnehmen, um sie zu finden. (Anm. d. Red.: Folget den Äppeln und ihr werdet finden)

Danach konnten wir zwischen Schnitzen, Keschern und Flechtarbeiten wählen. (Anm. d. Red.: Zudem wurden Blaubeeren zum Umfärben der Haare genutzt. Schlumpf-ALARM!!!)

Am Nachmittag sind wir mit den Eseln durch den Wald gewandert. Bei einer kurzen Pause haben wir „Capture the Flag“ gespielt und reichlich Blaubeeren gegessen.
Nach dem Abendbrot geht es frisch geduscht in die Disco und wir tanzen die ganze Nacht. (Anm. d. Red.: Also im Moment ist das eher ein Sitz-Streik, aber das kann ja noch werden)

Achja, Schweineschwänze entringeln sich wenn man sie anfässt. Dann ringeln sie sich wieder auf und man kann es wieder machen :D. (Anm. d. Red.: Äääähmm okay…!)

NABU Bremen

NABU Bremen

Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

4 Kommentare

Sandra

03.07.2018, 20:40

Jeden Abend freuen wir uns auf neue nette Geschichten von euch und tolle Bilder. Wir wünschen euch eine schöne Restzeit und hoffentlich auch ein wenig Entspannung. Denn Kindern ist anzusehen das sie richtig Spaß haben, danke für die tolle Betreuung lieben Gruß Sandra

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Alexa

02.07.2018, 19:46

Hallo zusammen, wir “Zuhause-Gebliebenen“ freuen uns jeden Abend auf die Fotos und fröhlichen Texte. Danke dafür! Toll, euch so fröhlich und aktiv zu sehen! Viel Spaß weiterhin Alexa

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Annika

01.07.2018, 19:45

Wir freuen uns sehr, dass Ihr uns an dem Abenteuer teilhaben lasst! Weiter so und viel Spaß zusammen!

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Imke

30.06.2018, 22:20

´nabend! Ich habe gerade ganz beglückt den ersten Blog-Eintrag und sogar mein superfröhliches Kind entdeckt. Klingt alles großartig!!! Euch eine tolle Woche, möglichst wenige Mücken und Zecken, viel Sonne, genug Schlaf und vor allem ganz, ganz viel Spaß!!!

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