NABU Sommer Freizeit I

NABU Sommer Freizeit I

Moin alle miteinander!
Bei bedecktem Himmel starten wir heute in unsere Sommer-Freizeiten 2017 auf der Dreptefarm. In der kommenden Woche bespaßen 10 Betreuer die 72 Kinder (Reeeeekoooooord) (Anm. d. C-Red.: Nix da, in 2007 waren es 78, aber da war ja kaum einer hier schon geboren …) und andersherum.
Viele Abenteuerspiele auf dem Gelände, Lagerfeuer, das Erkunden des Waldes und das Versorgen der Farmtiere sind nur wenige Programmpunkte die uns erwarten werden. Was wir noch so alles unternehmen und anstellen, erfahren alle interessierten Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkels und Tanten reich bebildert und brühwarm abends an dieser Stelle.

Anreisetag

Betreuerteam (Nele, Torben, Malte, Finja, Aaron, Malte, Hendrik, Finn, Sönke und Torben)

Tja, was soll man sagen – 72 halt. Rappelvoll die Kiste.
Wer nun Ehrfurcht von uns erwartet, liegt falsch. Da haben wir schon ganz andere Aktionen durchgezogen. Solange es nicht tagelang regnet, haben wir ein solches Füllhorn an Spaß und Aktionen, dass es einfach gar nicht langweilig werden kann. Und wer vor allem am Spielfeldrand den Schiedsrichter mimt, spart ja seine Kräfte (während die zu hütende Brut sich schön kapputt läuft).

Diese unbändige Freude (zugegeben, gepaart mit noch unbändigerer Lautstärke) bringt einem als Teamer sehr viel Energie. Man beobachtet so viele Szenen, in denen man sich erinnert: „Stimmt ja, damals habe ich auch …“ Einfach schön. Aber genug von unserer Gefühlslage, kommen wir zu den wichtigen Dingen:

Nach einer turbulenten Anlieferung und der ersten Vorstellung ging es erstmal hinaus in das weitläufige Gelände. Die Grenze, bis zu der die Kids sich auch ohne Aufsicht aber mindestens zu Dritt bewegen und wilde Abenteuer erleben dürfen, musste abgeschritten werden. Dann gibt’s auch keine Unklarheiten, öhö, öhö…

Tja und der Wettergott hatte ein Einsehen – eine ganze Stunde herrlichste Fußballerei, Boule-Spiel und Hufeisenwerfen folgten. Ein großer Teil erkundete auch erstmal auf eigene Faust das Gelände. Denn gab es schon Abendbrot und nach dem gefürchteten Tischdienst geht es zum noch gefürchteteren Namenlernen in den Tagesraum II.

 

Tag 2, Abendsegler

(Leonie, Alina, Marie, Svea & Amilie)

 

Heute sind vier von uns sechs um 8:00 Uhr aufgewacht. Dann mussten wir noch eine Stunde warten bis zum Frühstück. (Anm. d. Red.: Ach Gottchen, Ihr Ärmsten … WIR haben/hätten Euch ja schließlich um Viertel vor Neun geweckt, aber bei dem Krach konnte wirklich keiner mehr schlafen.)

Anschließend wurden die Tiere versorgt. Danach haben wir auf dem Sandplatz Völkerball und Merkball gespielt, das hat viel Spaß gemacht. (Anm. d. Red.: Nachdem wir anfangs aber echt Kraft investieren mussten, Euch vom Spaß zu überzeugen.) Leider hat es mittem im Spiel angefangen zu regnen. (Anm. d. Red.: Jepp, aber dafür gab’s ’ne spaßige halbe Stunde unterm Grillhüttendach.) Als es aufgehört hat, hatten wir freie Zeit bis zum Mittagessen (Anm. d. Red.: Nix für Deutschlehrer hier).

Es gab richtig leckere Burger. Richtig geil! (Anm. d. Red.: Quasi richtig richtig, also überrichtig, hihi {Anm. d. Humorpolizei: Nu man nicht albern werden!}) Am Nachmitag sind wir dann aufgebrochen zur Fahrradtour. Ziel war eine Sandkuhle. In dieser haben wir Tierstratego gespielt.

Danach haben wir an der Drepte Flöße gebaut oder etwas geschnitzt (der ein oder andere auch an sich selber…) (Anm. d. Red.: Moooment! Das ist mein Job hier, solche Sprüche zu klopfen!) Der Rückweg war sehr anstrengend durch einen schmalen, engen, nassen, nichtbefahrenen, von Brennnessel bewachsenen Weg… (Anm. d. Red.: Muhahahaha!)

Dann gab es endlich Abendbrot. Die Tiere bekamen dann auch ihr Abendbrot. Heute Abend gibt es noch ein Überraschungsprogramm für Klein und Groß. (Anm. d. Red.: Euch kann ich’s ja verraten: Ein kurzes, chilliges Korkenbad für die Kleinen und ein paar Indoorspiele für die Großen).



 

Tag 3, Wasserfledermäuse

(Fenja, Lea, Laura & Alina)

Morgens sind wir aufgestanden und es ging zum Frühstück. Der Tischdienst hatte verschlafen und deswegen musten wir länger auf unser Frühstück warten!!! (Anm. d. Red.: Oh tempora, oh mores!)

Nach dem genüsslichem Mahl (Anm. d. Red.: Na, das geht ja pulitzerig los!) haben alle ihre Dienste vollbracht. Anschließend ging es zum Bootebauen. Mit Sägen, Feilen, Raspeln, Nägeln, Hammern und Co. ging es dann richtig ans Werkeln (Anm. d. Red.: Nicht zu vergessen, die handgeschmiedeten Schnitzbeitel meines Großvaters. Durch unbedacht‘ glubsch Kinderhand brach prompt einer ab, grmpff.).

Das hat viel Spaß gemacht. (Anm. d. Red.: Jepp!)

Am Nachmittag sind wir mit den Booten und den Eseln auf eine Wanderung gegangen (Anm. d. Red.: Bevor es zu Mißverständnissen kommt: Nicht die Esel haben am Ufer die Boote samt achtzigköp’ger Schar getreidelt, wir haben die Dinger getragen. (Anm. d. Red.: Und hier mal ein paar Bewegtbilder von dat Janze MVI_0191 sowie MVI_0192)

Nach unzähligen Stunden (Anm. d. Red.: Pruhahaha! Ein Spaziergängchen von vielleicht 4 Kilometern!) sind wir an der Drepte angekommen. Dort haben wir unsere Boote im Wasser getestet, leckeren Kuchen verspeist und unsere Füße abgekühlt. Der Rückweg ging mal wieder quer durch den Busch. (Anm. d. Red.: Schtümmt gar nich! Also letztes Mal waren die Brennesseln da noch nicht, isch schwör!)

Als wir wieder am Landheim angekommen sind, waren alle sehr erleichtert. (Anm. d. Red.: bzw. mussten sich dringend erleichtern. Sagt mal Elterns, könnt Ihr Euren Kids nicht mal beibringen, dass man auch im Busch pieseln kann?!? Selbst die Jungs liefen teilweise Xbeinig :-D).

Nachdem Tiere und auch wir uns beim Abendbrotessen gestärkt hatten (Anm. d. Red.: Holla, welch Ausbruch an wohlfeiler Fabulierkunst!) durften wir in der Abendsonne noch ein bisschen Spielen. Wenn es Dunkel wird (Anm. d. Red.: So gegen 22:15 Uhr, nach der Pflichtdusche) wollen wir unsere Boote mit Teelichtern bestücken und über den Badesee schwimmen lassen. (Anm. d. Red.: Das sogenannte Lichtermeer. Und im Hintergrund schmettert die Nachtigall ihr werbend Schluchzen – von dem die gröhlende Banausenschar mal wieder nix mitkriegen wird.)


Und ein kleines Video der Stimmung halber… MVI_3107

Tag 4, Zwergfledermäuse

(Sophie, Charlotte, Jule, Leonie, Pauline, Charlotte & Nina)

Heute früh wurden wir vom schamanten Hendrik geweckt (Anm. d. Red.: Gnhnhihi – nein, da kann ich nicht widerstehen…! Ist unser Hendrik jetzt Schamane? Oder isst er etwa gerne Schmand?, fragt albern der Red.)

Nach den Essen haben wir unsere Boote von gestern aus dem Badeteich gerettet. Danach haben wir Nixe gespielt und waren Baden. Ein paar doofe Jungs (Anm. d. Red.: Gibt’s in Eurem Alter auch undoofe Jungs bzw. umgekehrt nicht-doofe Mädchen?!) haben uns alle reingeschubst. Wir haben uns aber auch erfolgreich gerächt! (Anm. d. Red.: Das will ich meinen! Die Wasserfrösche vom Badeteich haben immer noch Tinnitus)

Am Nachmittag haben wir mit den Fahrrädern einen Ausflug nach Hagen gemacht. Dort konnten wir shoppen gehen und unsere (Süßigkeiten)-Vorräte wieder auffüllen. (Anm. d. Red.: Und ratet mal, wie sich das auf das Abendbrot ausgewirkt hat?)

Wieder angekommen hatten wir freie Spielzeit. Wir haben Karten- oder Fußball gespielt und haben geschaukelt. Jetzt am Abend machen wir noch ein großes Lagerfeuer. Danach müssen wir leider, mal wieder duschen…. 🙁

(Anm. d. Red.:Genau, denn keiner möchte im rauchigen Mief des Vorgängers nächste Woche schlafen!)

Videos des Tages: MVI_3130    MVI_0371

 

 

Tag 5, Fuchsbau

(Jannik, Tibor, Nikolai & Ole)

Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück noch mal baden gegangen (Anm. d. Red.: Am Nachmittag hätten wir auch eher duschen können. So haben wir, Wettervorhersage-sei-dank, das Beste aus dem Tag herausholen können). Ein paar von uns haben noch mal ihre Boote fahren lassen, sind auf Surfbrettern durch den See gefahren und haben uns gegenseitig reingeschmissen (Anm. d. Red.: Das hört auch nie auf…).

Zum Mittag haben wir lecker gegrillt. Die Kinder, die wollten, durften eine Mittagspause drinnen machen oder einfach draußen spielen. Danach mussten wir alle unser Zimmer aufräumen (Anm. d. Red.: Keine Picosekunde zu früh!).

Am Nachmittag gab es verschiedene Stationen: Wir konnten unten im Keller-Labyrinth verstecken spielen, Fackeln selber bauen, mit Holz schnitzen, mit Korken-Kanonen schießen, im Flur kegeln, oder die Esel besuchen. Ein paar waren auch in der Spielothek beim Tischtennis, Kicker und (Holz-) Air-Hockey, in der Disco war ein riiiiiesen Twister aufgebaut. Auch konnten wir uns durch Mikroskope viele verschiedene Tiere von gaaaanz nah angucken (manche waren echt gruselig). Die Großen (Anm. d. Red.: gemeint ist das kichernde, balzende Teenievolk, nicht die Betreuer) haben für sich Aktivity und Werwolf gespielt.

Jetzt am Abend hoffen wir, dass der Regen nachlässt und wir draußen noch Luchs und Reh spielen können, bevor wir ins Bett gehen. (Anm. d. Red.: Aktuell ist es trocken und sonnig (!), die Truppe flitzt durch den Wulsbütteler Wald. Auch wenn die Vorhersage eher zum Gruseln ist, keine Bange, wir haben reichlich Indoorprogramm und nutzen jeden Moment ohne Regen, um nach Draußen zu gehen.)

 

Tag 6, Hasensasse

(Colin, Oskar, Merlin,Lennox, Luuk & Julian)

Zuerst sind wir heute morgen zum Frühstück gegangen (Anm. d. Red.: Ja leck mich, was für eine Überraschung!). Danach waren einige Kinder mit Klein-Torben und Groß-Malte beim Tier- und Eseldienst (Anm. d. Red.: Nicht nur die Kinder haben verflixt ähnliche Namen, auch im Betreuerteam stellen die Namen Torben & Malte 40%).

Später sind wir mit allen zusammen auf dem Trecker durch den Wald gefahren. Im Wald haben wir als Römer, Gallier und Germanen Wildschweine gefangen und die ein oder andere Blaubeere gegessen. (Anm. d. Red.: Ohne Worte).

Zum Mittag gab’s leckere Gyrossuppe (Anm. d. Red.: Oh ja!). In der Mittagspause haben einige von uns geschlafen (Anm. d. Red.: Oh ja!). Am Nachmittag sind wir dann alle zusammen zum Badeteich gegangen, hatten viel Spaß beim Arschbomben- und Bauchklatscherwettbewerb. Zwischendurch gab’s noch Kuchen. (Anm. d. Red.: Wir hatten uns voll auf einen Kaschumm-Regennachmittag eingestellt und dankbar dann die Brut bei herrlichstem Badewetter sich austoben lassen).

Als es angefangen hat zu regnen, waren wir alle drin und haben uns auf unseren Zimmer gegenseitig besucht. Ein paar waren sogar bei den Mädchen im Zimmer (Anm. d. Red.: 😨).

Nachdem wir jetzt alle noch einmal Draußen sind waren, werden wir ins Korkenbad gehen. Auf der einen Seite können wir chillen und auf der Seite uns gegenseitg abwerfen. (Anm. d. Red.: Oder mit abgesägten Luftpumpen und Korken… ähh, das gehört jetzt nicht hier her…füt, füt, füt…)

Videos des Tages: MVI_0573    MVI_3403    MVI_0716    MVI_0666

 

Tag 7, Ameisenhaufen

(Elli, Paula, Käthe & Jula)

Heute morgen waren wir schon um 5 Uhr wach (Anm. d. Red.: Nö, ich hatte meinen ersten Kaffee gegen 8:15 Uhr…). Haben uns angezogen und mussten bis 9 Uhr warten bis es Frühstück gab (Anm. d. Red.: Ein Fall für die Genfer Konventionen!).

Danach konnten wir verschiedene Angebote machen (Anm. d. Red.: Nee, nutzen {Klugscheißmodus aus}). Wir konnten Filztrolle filzen, ein großes Mega-Bild malen, Nagelbilder machen oder haben uns aus Kartoffeln Stempel geschnitzt.

Nach dem Mittagessen haben wir unser Eselfohlen getauft und ihr den Namen „Lilla“ gegeben. Außerdem haben wir Fotos für die Zeitung gemacht (Anm. d. Red.: Yepp, klappern gehört zum Geschäft und wir haben ja noch freie Kapazitäten in den nächsten Wochen …)

Nach dem leckeren Kuchen hatten wir freie Spielzeit. Einige haben noch an den Nagelbildern oder den Filztrollen weiter gearbeitet.

Bevor es gleich in die Disco geht, mussten wir alle duschen, das war auch sehr nötig! (Anm. d. Red.: Mir werden die Worte aus dem Munde geraubt!)

Wir sind schon gespannt, wie lange die Disco heute geht und was wir dort so alles noch erleben werden. (Anm. d. Red.: Oh la la!)

Wir hatten sehr viel Spaß hier, aber wir freuen uns aber auch schon auf morgen. (Anm. d. Red.: Dem ist nichts hinzuzufügen!)

Videos des Tages: MVI_0762    MVI_0763

 

Und ganz zum Schluss noch zwei Videos für Euch: MVI_1182    MVI_1181
Macht’s gut!

Der Red. & das Team

 

NABU Bremen

NABU Bremen

Wir berichten von den Freizeiten des NABU Bremen.

6 Kommentare

Brigitte Schober

29.06.2017, 09:27

Herzlichen Dank für euer Tagebuch aus Wulsbüttel. Ich habe alle meine Ferien mit meinen Schwestern bei meinen Großeltern dort verbracht und später 7 Jahre mit meiner Familie dort gelebt. Grüßt unseren Enkelsohn Jannik recht herzlich. Euch allen noch drei wunderschöne Tage. Herzliche Grüße aus Wien von Günter und Brigitte Schober

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Familie Sommer/Günster

27.06.2017, 23:32

Schön, dass wir durch hden Blog einen Eindruck bekommen, was ihr so erlebt! Wir wünschen weiterhin viel Spass uns sind gespannt auf die Neuigkeiten der nächsten Tage,

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Nadja Ulrich

26.06.2017, 23:52

Moin, Die gute frische Luft regt ja zu dichterischen Höchstleistungen an. Was für ein Genuss. :-)

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Familie Waßmann

26.06.2017, 21:57

Vielen Dank für eure bild- und wortgewaltige Berichterstattung:-)). Für uns vor Sehnsucht schmachtenden Daheimgebliebenen ( wir hätten es gern mehr genossen...aber...) sehr wertvoll!!!!

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Christian

26.06.2017, 12:18

Schön, dass ihr einen blog schreibt! Vielen Dank.

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Merrit Rudeloff

25.06.2017, 00:44

Moin! Die Kinder konnten es auch kaum erwarten, bis es endlich los geht. Der Einzug bei Euch heute Nachmittag war für Kinder wie Eltern ziemlich aufregend 😂Habt eine tolle und spannende Zeit zusammen. Ich freu mich schon darauf, über den Blog etwas an der Woche teilhaben zu dürfen 😉

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