Berlin

Winterquartierskontrolle im Wasserwerk Friedrichshagen

Dienstag, März 20, 2018
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Text: BatCity-Berlin/K. Vaughan-Williams, I. Richter
Bilder: Myotis/M. Bauer

Kalt war es Mitte Februar als einige BCBler sich mit den Mitarbeitern des Büros „Myotis“ am Wasserwerk Friedrichshagen getroffen haben. Genau der richtige Zeitpunkt, um zu untersuchen, wo sich unsere geflederten Freunde zu dieser eisigen Jahreszeit aufhalten. Das Büro für Landschaftsökologie aus Halle/Berlin ermöglichte es uns an der diesjährigen Winterquartierskontrolle teilzunehmen, welche vom Berliner Senat beauftragt wurde. Das Wasserwerk Friedrichshagen unweit des Müggelsees bietet mit seinen vielen alten Ziegelbauten zahlreiche Möglichkeiten für die Fledermäuse, um sicher und frostfrei zu überwintern.

Gerüstet mit Lageplan und Taschenlampen stiegen wir in die unterirdische Gewölbewelt der ehemaligen Sandfilter hinab und schauten in jeden Winkel und jedes Rohr, ob sich darin eine Fledermaus befindet. Bei einem Fund wurde die Art durch einen Myotis-Mitarbeiter bestimmt und in einem Plan genau dokumentiert, wo sich das Tier befindet. Nach zwei Tagen war die Inspektion des großen Geländes beendet und das Büro Myotis konnte in einem der größten Winterquartiere Berlins den höchsten Bestand vermelden, der bisher im Wasserwerk nachgewiesen werden konnte – über 1500 Fledermäuse! Darunter befanden sich sechs verschiedene Arten, v.a. aber Wasser- und Fransenfledermäuse.

Für uns BCBler war die Kartierung sehr lehrreich, denn viele waren bisher immer eher theoretisch unterwegs und so konnten wir mal auf Tuchfühlung mit den Tieren gehen.

Unser herzlicher Dank gilt dem Büro Myotis für die tolle Arbeit und die Möglichkeit, dabei gewesen sein zu dürfen.

 

Sebastian Kolberg

Sebastian Kolberg

NABU-Fledermausexperte

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